Westfalenpost: Kommentar zur Facebook-Anhörung
ID: 1613619
und rufen entrüstet "gefällt mir nicht": Der Auftritt von
Facebook-Chef Mark Zuckerberg im Europaparlament war erneut ein Beleg
für die Hilflosigkeit der Politik im Umgang mit den
Datensammelgiganten aus den USA. Milliardär Zuckerberg, der sich seit
jeher mit der Aura des Unantastbaren umgibt, ließ die Abgeordneten
eiskalt abblitzen und beantwortete die Fragen entweder ausweichend -
oder gar nicht. Es gibt einen schönen Spruch: Man sollte nicht die
Frösche um Erlaubnis bitten, wenn man den Teich austrocknen möchte.
Heißt in diesem Fall: Weil Zuckerberg die Regeln für die sogenannte
Anhörung formulieren durfte, trug die illustre Fragerunde nichts zur
Aufklärung der jüngsten Skandale bei. Denn Facebook will keine
Aufklärung. Das Unternehmen wird auch in Zukunft hemmungslos weiter
Daten horten, denn das ist sein Geschäftsmodell. Und damit wären wir
bei der Verantwortung des Einzelnen, also bei meiner und bei Ihrer:
Niemand zwingt uns, die Geschäftsbedingungen von Facebook zu
akzeptieren. Niemand zwingt uns, Mitglied zu sein. Soziale Netzwerke
gibt es auch ohne Internet.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Original-Content von: Westfalenpost, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.05.2018 - 21:03 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1613619
Anzahl Zeichen: 1462
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 636 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Kommentar zur Facebook-Anhörung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
BERLINER MORGENPOST: Politik fürs Schaufenster / Leitartikel von Matthias Iken ...
Mit Fahrverboten für Diesel-Fahrzeuge ist Hamburg die erste Kommune, die auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts reagiert. Diesel-Fahrzeuge galten noch vor fünf Jahren als ökologische Weltretter. Das alles hat VW zerstört. Seitdem schlägt die Stunde der Schaufensterpolitik - und Fakten
Neue Westfälische (Bielefeld): Berühmter Künstler unterstützt Wohnungslosenprojekt Kreative Sozialhilfe Lothar Schmalen, Düsseldorf ...
Sozialminister Karl Josef Laumann war gut gelaunt, als er im Landtag vor die Journalisten trat. Verständlicherweise. Denn die Idee, die er gemeinsam mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband und einem Düsseldorfer Verein für Wohnungslosenhilfe vorstellte, war ebenso überraschend wie simpel:
Mittelbayerische Zeitung: Leitartikel Mittelbayerische Zeitung (Regensburg) zur China-Reise von Bundeskanzlerin Merkel: ...
Das chinesische Horoskop sagt für das jetzige Jahr des Hundes voraus, es werde Anstrengung und Frustration, aber auch Glück und Fröhlichkeit bringen. Die analytisch kühle Angela Merkel, die bereits ihren elften China-Besuch als Kanzlerin absolviert, hält freilich nichts von solchen Propheze
Allg. Zeitung Mainz: Im Dreck / Kommentar von Reinhard Breidenbach zum Diesel-Fahrverbot ...
Zwei absolute Wahrheiten muss jeder akzeptieren, der über Diesel-Fahrverbote diskutieren will. Erstens: Stickoxide sind extrem schädlich. Zweitens: Wir brauchen Autos. Aber nun steckt der Karren erst mal im Dreck. Die meisten hatten gehofft, wenn er schon reinfahren würde, käme er von selbst




