Kölner Stadt-Anzeiger: Box-Weltmeister Manuel Charr steht unter dem Verdacht der Steuerhinterziehung
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hat neuen Ärger mit der Justiz. Wie "Kölner Stadt-Anzeiger" und
"Express" aus Justizkreisen erfuhren, ermittelt die
Staatsanwaltschaft gegen den WBA-Champion wegen des Verdachts der
Steuerhinterziehung. Es soll um etwa 160 000 Euro gehen. Sein
Management um Box-Promoter Christian Jäger bestätigte auf Anfrage der
Zeitungen die Ermittlungen. "Manuel Charr wurde in der Vergangenheit
- schlicht und ergreifend - steuerlich schlecht beraten. Bei einer
kompetenten Beratung wäre die aktuelle Situation nicht entstanden",
erklärte der Promoter des Weltmeisters im Schwergewicht. Bisher habe
der Boxer noch keine Gelegenheit gehabt, sich zu den Vorwürfen zu
äußern. "Daher wurde von Manuel Charr eine erfahrene Kanzlei
beauftragt, um die haltlosen Vorwürfe zu entkräften." Die Höhe der
hinterzogenen Summe im unteren sechsstelligen Bereich bezeichnete
sein Promoter in seiner Stellungnahme "nach Rücksprache mit der
beauftragten Kanzlei als reine Spekulation". Im Kölner Justizzentrum
wollte man sich mit Hinweis auf das Steuergeheimnis zu dem Fall nicht
äußern.
https://www.ksta.de/panorama/verdacht-der-steuerhinterziehung-koel
ner-staatsanwaltschaft-ermittelt-gegen-boxer-charr-30571348
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Datum: 05.06.2018 - 17:01 Uhr
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