Kindernothilfe alarmiert: 73 Millionen Kinder schuften weltweit

Kindernothilfe alarmiert: 73 Millionen Kinder schuften weltweit

ID: 1619318
(ots) - Zum Welttag gegen Kinderarbeit am 12. Juni macht
die Kindernothilfe auf den Missbrauch von Kindern als billige
Arbeitskräfte aufmerksam: Noch immer müssen 73 Millionen Mädchen und
Jungen weltweit hart arbeiten und haben dadurch keine Chance auf
Bildung. "Die Verpflichtung der internationalen Gemeinschaft, kein
Kind zurückzulassen, klingt wie eine hohle Phrase, wenn man sich die
weltweite Situation von arbeitenden Kindern ansieht", sagt Carsten
Montag, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kindernothilfe.

Besonders in Afrika südlich der Sahara steigt die Zahl der
arbeitenden Mädchen und Jungen weiter an. Armut und gewaltsame
Konflikte zwingen viele Kinder dazu, Arbeiten zu verrichten, die
häufig ihre Gesundheit und ihre gesamte weitere Entwicklung
gefährden. "Nationale und internationale Regierungen müssen endlich
mehr in Kinder investieren und damit nicht nur auf dem Papier
anerkennen, dass jedes Kind ein Recht darauf hat, seine Potenziale zu
entfalten", so Montag weiter.

Deutschlandweit unterstützen Tausende Menschen den Appell der
Kindernothilfe und beteiligen sich an der Aktion "Ein Ausrufezeichen
(!) gegen Ausbeutung" . Gemeinsam setzen sie ein deutlich sichtbares
Zeichen gegen den Missbrauch von arbeitenden Kindern.

Als eine der größten christlichen Kinderrechtsorganisationen in
Europa unterstützt die Kindernothilfe benachteiligte Mädchen und
Jungen auf ihrem Weg in ein eigenständiges und selbstbestimmtes
Leben. Sie fördert 741 Projekte und leistet Humanitäre Hilfe. Zurzeit
schützt, stärkt und fördert die Kindernothilfe fast zwei Millionen
Kinder und ihre Familien und Gemeinschaften in insgesamt 31 Ländern
in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa, um ihre
Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.



Pressekontakt:
Angelika Böhling, Pressesprecherin


Angelika.Boehling@kindernothilfe.de
Tel.: 0203.7789-230
mobil: 0178.8808013

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Datum: 11.06.2018 - 10:39 Uhr
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