Baugewerbe: Keine weitere Erhöhung der Beitragssätze
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Potentiale zur Senkung der Beitragssätze für die Sozialversicherungen
vollständig nutzen. Volle Kassen sind kein Grund dafür, dass Geld für
Leistungserweiterungen mit vollen Händen auszugeben. Alleine durch
die Rückkehr zu paritätischen Krankenversicherungsbeiträgen werden
die Arbeitgeber mit 5 Milliarden Euro jährlich mehr belastet." Das
erklärte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches
Baugewerbe, Felix Pakleppa, zu der Ankündigung von
Gesundheitsminister Jens Spahn, den Beitragssatz zur
Pflegeversicherung um 0,3 % zu erhöhen.
Pakleppa weiter: "Die noch nicht im Kabinett beschlossenen,
kostenträchtigen, den Rentenbeitragssatz erhöhenden Wahlgeschenke für
Rentner werden zu weiteren Belastungen für die Zukunft führen. Damit
wird die magische Grenze des Beitragssatzes von 40 % schon sehr
kurzfristig überschritten. Daher fordern wir die Bundesregierung auf,
den Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung um 0,5 Prozentpunkte zu
senken. Denn hier gibt es entsprechende Senkungspotentiale. Jede
Erhöhung der Beitragssätze zur Sozialversicherung führt zwangsläufig
zu mehr Schwarzarbeit. Niedrige Beitragssätze sind daher das beste
Programm dafür, dass dem Staat durch Schattenwirtschaft weniger
Steuer- und Beitragseinnahmen verloren gehen."
Pressekontakt:
Dr. Ilona K. Klein
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Zentralverband Deutsches Baugewerbe
Kronenstr. 55-58
10117 Berlin
Telefon 030-20314-409, Fax 030-20314-420
eMail klein@zdb.de
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Datum: 14.06.2018 - 10:23 Uhr
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