Wichtiges Signal: EU-Rechtsausschuss stärkt Kreative und ihre Partner
ID: 1622929
Richtlinie über das Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt hat der
Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments wesentlichen Forderungen
der Kreativwirtschaft Rechnung getragen.
Der Vorschlag schließt unter anderem das sog. "Value Gap", ein
Schlupfloch, das es Onlineplattformen bisher ermöglichte, sich ihrer
Verantwortung gegenüber Kreativen und ihrer Partner sowie
Vergütungsansprüchen zu entziehen.
"Bis zuletzt haben die Vertreter einer entfesselten
Plattformökonomie versucht, die berechtigten Interessen der
Kreativwirtschaft mit dem Niedergang eines freien Internets
gleichzusetzen. Es ist ein wichtiges Signal, dass der Rechtsausschuss
dieser perfiden Strategie nicht auf den Leim gegangen ist",
kommentiert VAUNET-Geschäftsführer Dr. Harald Flemming.
Auch im Übrigen hat das Gremium erkennbar versucht, die Interessen
der Kreativen mit denen ihrer Partner in der Verwertungskette in
Ausgleich zu bringen. Durch eine sektorspezifische Betrachtung bei
Vergütungs- und Transparenzansprüchen soll für beide Seiten die
Angemessenheit gewahrt werden.
Hierzu Dr. Harald Flemming: "Es ist sicher noch nicht alles in
perfekter Balance, aber die Richtung stimmt. Die privaten
Sendeunternehmen haben durch ihre bisherigen Vereinbarungen mit den
Urhebern bewiesen, dass sich gemeinsam die besten Lösungen finden
lassen. Dieser Grundgedanke darf nicht verloren gehen."
Der VAUNET begrüßt, dass der Ausschuss den Weg für die
Verhandlungen mit dem Rat und der Kommission geebnet hat.
Über VAUNET
VAUNET ist der Spitzenverband der privaten audiovisuellen Medien
in Deutschland. Unter VAUNET - Verband Privater Medien e.V. firmiert
seit dem 21. Mai 2018 der vormalige VPRT (Verband Privater Rundfunk
und Telemedien) mit Sitz in Berlin und einem Büro in Brüssel. Zu den
vielfältigen Geschäftsfeldern der rund 150 Mitglieder gehören TV-,
Radio-, Web- und Streamingangebote. Die Verbandsarbeit richtet sich
an der konvergenten Entwicklung der Märkte für audiovisuelle Medien
aus und gestaltet auf nationaler wie europäischer Ebene die
Rahmenbedingungen aktiv mit. Der Wirtschaftsverband hat zum Ziel,
Akzeptanz für die politischen und wirtschaftlichen Anliegen der
audiovisuellen Medien zu schaffen sowie die große
gesellschaftspolitische und kulturelle Bedeutung der Branche im
digitalen Zeitalter ins Bewusstsein zu rücken.
Für Rückfragen:
Pressesprecher Hartmut Schultz, Hartmut Schultz Kommunikation GmbH
T | +49 30 3 98 80-101, E | hs@schultz-kommunikation.com
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Stromstraße 1, 10555 Berlin
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Datum: 20.06.2018 - 12:40 Uhr
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