Weltflüchtlingstag: EWR hilft in Worms
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Flüchtlinge beginnen Ausbildung im August
Im Bild: Einige Teilnehmer von „EWR hilft“ und der Projektverantwortliche, Marcus Ullrich (Mitte).(firmenpresse) - Die Ernte ist verdorrt. Die Kinder hungern. Bomben fallen. Die Religion wird verfolgt. Die Presse ist zensiert. In der Heimat ist eine lebenswerte Zukunft ausgeschlossen. Um zu überleben bleibt nur die Flucht. Irgendwohin, wo es besser ist …
Weltweite Flüchtlingsströme
Die Gründe für Flucht sind vielfältig. Fast niemand flieht freiwillig und verlässt Verwandte, Freunde, Heimat. Die Zahl der Flüchtlinge ist weltweit mit zirka 68,5 Millionen so hoch wie nie zuvor. Im Jahr 2014 waren es noch 14 Millionen. Etwa 38 Millionen davon sind Binnenflüchtlinge, also Menschen die innerhalb ihrer Region oder ihres Heimatlandes fliehen. Nicht einmal einem Drittel, also unter 20 Millionen, gelingt überhaupt die Flucht ins Ausland. Nur jeder Siebte schafft es in ein nördliches Industrieland. Das Elend bleibt somit größtenteils in den Ländern selbst. Im Jahr 2017 wurden fast 186.644 Flüchtlinge in Deutschland registriert, davon durften 41,5 Prozent legal bleiben, also 77.475 Menschen.
Weltflüchtlingstag 20. Juni
Im Dezember 2000 wurde der 20. Juni von der UN-Vollversammlung zum internationalen Gedenktag für Flüchtlinge erklärt. Der Tag ist den Binnenvertriebenen, Asylsuchenden, Flüchtlingen und Staatenlosen auf der ganzen Welt gewidmet: also allen Menschen, die vor Krieg, Verfolgung, Terror oder Naturkatastrophen fliehen mussten. Ein Blick auf die aktuellen Zahlen von UNHCR zeigt, welche Dimension die Not angenommen hat:
Jeder 110. Mensch auf der Welt ist auf der Flucht.
33.972 Menschen fliehen im Durchschnitt pro Tag aufgrund von Konflikten und Verfolgung.
53 Prozent der Geflüchteten weltweit sind Kinder und Jugendliche.
85 Prozent fanden in Entwicklungsländern Zuflucht.
Die größte Flüchtlingsbevölkerung lebt mit 3,5 Millionen Menschen in der Türkei, im Libanon ist jeder sechste Einwohner ein Flüchtling.
24 Millionen Menschen verließen aufgrund von Umweltkatastrophen ihre Heimat, 25,4 Millionen wegen Konflikten und Verfolgung.
Projekt „EWR hilft“
EWR startete im April 2016 das Projekt „EWR hilft“, das jungen Menschen die Möglichkeit bietet, einen Deutschkurs für Fortgeschrittene mit einem langen und bezahlten Praktikum zu verknüpfen, und gleichzeitig sozialen Anschluss unter den Mitarbeitern des Energieunternehmens zu finden. „Die Sprache und ein soziales Netzwerk sehen wir als Voraussetzung an, um hier Fuß fassen zu können. Das bieten wir mit dem Projekt an“, betont Bruno Hübler, Leiter der Personalabteilung. „Nur wer gut ausgebildet ist, hat langfristig eine Zukunft.“ Bisher haben zehn Praktikanten das Angebot von EWR angenommen.
Syrische Brüder beginnen Ausbildung
Zwei von ihnen starten im September ihre Ausbildung zum „Kaufmann für Büromanagement“. Dazu Stephan Wilhelm, EWR-Vorstandsmitglied: „Wenn Menschen in Not sind, muss man helfen. Das sehen wir bei EWR als selbstverständlich an. Als regionaler Energiedienstleister haben wir eine besondere Verantwortung bei der Integration. Wichtig für uns sind die Werte, die uns mit Menschen verbinden: Respekt, Toleranz, Hilfsbereitschaft, Offenheit oder Gastfreundschaft. Da ist uns die Herkunft erstmal egal. In Worms hat ein Drittel der Bewohner einen Migrationshintergrund. Ohne sie hätten wir sogar ein Problem: Die Stadt würde stetig schrumpfen.“Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Datum: 21.06.2018 - 10:37 Uhr
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