Rheinische Post: Borowka: "Werde alle meine DFB-Sachen verkaufen"
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Borowka rechnet schonungslos mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) ab.
"Der DFB hat mit seinem Krisenmanagement komplett versagt", sagte der
56-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post"
(Donnerstag). "Man hätte klare Kante zeigen sollen. Der DFB hat sich
mit äußerst unglücklichen Aussagen in der Erdogan-Affäre ein Eigentor
geschossen. Es gibt keine zwei Meinungen: Mesut Özil und Ilkay
Gündogan hätten rausgeworfen werden müssen." Besonders Özil ist bei
dem früheren Verteidiger in Ungnade gefallen. "Er hat den Anspruch,
ein Führungsspieler zu sein. Aber das ist er einfach nicht. Er ist
ein purer Mitläufer." Borowka sagt, er habe für sich klare Schlüsse
aus den vergangenen Wochen gezogen. "Ich werde alle meine Sachen, die
ich vom DFB aufbewahrt habe, ob Trikots, Medaillen oder Urkunden, für
unseren gemeinnützigen Verein (Uli Borowka Suchtprävention und
Suchthilfe e.V., Anm. d. Red.) verkaufen. Alles, was mit dem DFB zu
tun hat, möchte ich nicht mehr haben. So reagiere ich darauf. Ich war
mal stolz, Nationalspieler zu sein, den Adler auf der Brust tragen zu
dürfen. Aber nach der Affäre habe ich damit abgeschlossen. Ich habe
klare Werte, und deshalb kann ich mich mit der Nationalmannschaft
nicht mehr identifizieren."
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Datum: 21.06.2018 - 13:28 Uhr
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