Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Die Bundeswehr will einen neuen Dienstgrad einführen
Der Korporal soll es richten
Dirk-Ulrich Brüggemann
ID: 1623580
Wie anders lässt es sich erklären, dass zahlreiche Dienstposten
unbesetzt sind? Junge Rekruten, die sich für den Dienst in der Armee
beworben haben, stellen häufig noch während der Grundausbildung fest,
dass sie überfordert sind, und kündigen den Job des Soldaten. Jetzt
machen sich kluge Köpfe im Verteidigungsministerium Gedanken, wie der
Dienst in der Bundeswehr gerade für Mannschaften interessanter werden
soll. Also wird mal eben einer neuer Dienstgrad geschaffen. Jetzt
soll der Korporal kommen. Als Auszeichnung, und nur für die Besten.
Und mehr Geld gibt es auch. Immerhin A 6 als Besoldung ist angepeilt.
Alles schon mal da gewesen: Als der Dienstgrad Oberstabsgefreiter
eingeführt wurde, hieß es, diesen Mannschaftsdienstgrad können nur
wirklich gute Leute erreichen. Heute ist es so, dass eigentlich jeder
nach spätestens vier Jahren durchgehaltener Dienstzeit zum
Oberstabsgefreiten befördert wird. In der Truppe wird schon geunkt,
dass jeder, der die Grundausbildung absolviert und seinen
Militärführerschein bestanden hat und zudem unfallfrei vier Jahre
lang an Truppenverpflegung teilgenommen hat, diesen Spitzendienstgrad
automatisch erreicht. Und das wird beim Korporal langfristig nicht
anders sein. Und es bleibt noch Luft nach oben: Der Oberstabskorporal
ist bei der Bundeswehr noch nicht im Gespräch. Aber was nicht ist,
kann ja noch werden.
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Datum: 21.06.2018 - 20:30 Uhr
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