Frankfurter Rundschau: Die Probleme der AfD
ID: 1626524
Alternative für Deutschland gut. Ihr großes Thema, die Flüchtlings-
und Asylpolitik, beherrscht zwar die politische Agenda. Die CSU
übernimmt immer mehr Forderungen der Rechtspopulisten, und sie weiß
halb Europa hinter sich. Doch dies zwingt die Partei dazu, ihren Ton
verbal zu verschärfen, weshalb Alexander Gauland auch vom
"Systemwechsel" sprach. Gleichzeitig träumen viele Rechtspopulisten
davon, in den Ländern mitzuregieren. Es beschreibt das Spannungsfeld
zwischen "Antisystempartei" und dem Ankommen im System. Dass die AfD
sich auch eine parteinahe Stiftung gibt, macht das Dilemma nicht
kleiner. Es ist nicht sehr glaubwürdig, mit Steuern zur
Kulturrevolution zu blasen. Die Fixierung auf ein einziges Thema hat
der AfD zwar bisher nicht geschadet. Aber das Ziel Volkspartei
erreichen sie damit nicht. Bei wichtigen Themen wie Renten- und
Sozialpolitik hat sie noch kein Konzept.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222
Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.07.2018 - 16:44 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1626524
Anzahl Zeichen: 1257
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 429 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Frankfurter Rundschau: Die Probleme der AfD"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, dass ausgerechnet US-Präsident Donald Trump und seine MAGA-Bewegung die größten Partycrasher sind. Sie haben mit ihrer Politik der Mehrheit der Menschen erst die gute Laune verdorben und dann mit einem sehr schlichten Programm und einer eindimensionalen Sic
Frankfurter Rundschau zum Reformpaket der schwarz-roten Regierungskoalition: Das Schlechte zuerst ...
Diese Regierung will regieren, und sie tut es auch. Man könnte also feststellen: Es geht doch! So einfach ist es allerdings nicht. Denn wer fragt, was die Menschen von diesen 34, teilweise ziemlich umfassenden Reformen spüren werden, wird feststellen: Das Schlechte kommt zuerst, das Gute weit spä
Kommentar der Frankfurter Rundschau zum AfD-Parteitag: Protest muss unbequem sein ...
Dass faschistische Kräfte in Deutschland an Einfluss gewinnen, ist kein akzeptabler Zustand. Es darf kein Teil politischer Normalität sein, oder als solcher akzeptiert werden. Deswegen ist Protest dagegen eine demokratische Pflicht. Das gilt auch an diesem Wochenende, wenn sich die extrem rechte A
Weitere Mitteilungen von Frankfurter Rundschau
Straubinger Tagblatt: Freie Wähler bleiben unkonkret ...
Leider fehlt bei all diesen hehren Zielen der geringste Hinweis darauf, wie genau die Freien Wähler sie erreichen wollen. Wenn es dann einmal tatsächlich konkret wird, sind überdies sehr oft der Bund oder die EU zuständig und nicht das Land. Offensichtlich ist es zu viel verlangt, aus einem
neues deutschland: LINKE-Politikerin Cornelia Ernst: Flüchtlingslager in Nordafrika wären menschenrechtlicher Wahnsinn ...
Die Europaabgeordnete Cornelia Ernst hat die Entschlüsse des EU-Gipfels zum Thema Migration scharf kritisiert. "Die EU verlässt gerade aufgrund des Nationalismus verschiedener Mitgliedsstaaten die europäische Idee", sagte Ernst der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues de
Birgit Bessin: Kopftuchverbot der AfD von allen Altparteien im Landtag abgelehnt (FOTO) ...
Plenardebatte um Kopftuchverbot für Kinder und Jugendliche zeugt vom Geist der Unfreiheit der Altparteien Zum von allen Altparteien abgelehnten Antrag der AfD-Fraktion im Landtag (Drucksache 6/8992 v. 19.06.2018) erklärt Birgit Bessin, stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion im La
Kölner Stadt-Anzeiger: Verfassungsrechtler Bertrams nennt bilaterale Flüchtlingsabkommen "absurd" EU-Gipfel zur Migration "hat keine Probleme gelöst" ...
Der frühere Präsident des Verfassungsgerichtshofs für Nordrhein-Westfalen, Michael Bertrams, hat die bilateralen Abkommen zwischen Deutschland und 14 der EU-Mitgliedsstaaten zur Rücknahme von Flüchtlingen scharf kritisiert. "In meinen Augen muten diese Vereinbarungen absurd an. Denn im K




