Frankfurter Rundschau: Unglaubwürdig

Frankfurter Rundschau: Unglaubwürdig

ID: 1627373
(ots) - Es war ihre letzte Chance: Beate Zschäpe hat im
NSU-Prozess noch einmal kurz selbst das Wort ergriffen. Das ist das
Recht einer Angeklagten - genau wie es ihr gutes Recht war, zu
schweigen und sich nicht selbst zu belasten. Wer aber beides selektiv
in Anspruch nimmt, wie es in die Strategie passt, ist nicht
glaubwürdig. Erneut hat Zschäpe behauptet, von den Morden nichts
gewusst zu haben und die Angehörigen, um Entschuldigung gebeten. Wer
soll das ernst nehmen, wenn sie sich im Prozess zugleich weigerte,
die vielen Fragen der Anwälte der Familien zu beantworten? Auch
Zschäpes angebliche Loslösung von der rassistischen Ideologie des NSU
bleibt ein Lippenbekenntnis. An jeden noch so unbedeutenden
Aussteiger aus der Neonaziszene wird zurecht der Anspruch gestellt,
dass ein solcher Bruch unumkehrbar sein muss. Das heißt: Kein
Ausstieg ohne Auspacken.



Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222

Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell


Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Aktuelle  Satire zur Politik in Deutschland Der Tagesspiegel: Ramelow sieht Verlauf des NSU-Prozesses
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.07.2018 - 16:43 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1627373
Anzahl Zeichen: 1171

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Frankfurt



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 308 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Frankfurter Rundschau: Unglaubwürdig"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Begrenzte Freude ...

Es muss viel passieren, damit die fragile Waffenruhe im Libanon nicht nur eine Atempause für die Menschen im Zedernstaat bleibt. Die israelische Regierung von Benjamin Netanjahu ließ lediglich widerwillig auf Druck aus Washington die Waffen schweig ...

Begrenzte Freude ...

Es muss viel passieren, damit die fragile Waffenruhe im Libanon nicht nur eine Atempause für die Menschen im Zedernstaat bleibt. Die israelische Regierung von Benjamin Netanjahu ließ lediglich widerwillig auf Druck aus Washington die Waffen schweig ...

Schmaler Grat für Merz ...

Deutschland bleibt aus historischer Verantwortung dauerhaft gefordert, für die Sicherheit Israels einzustehen. Das bedeutet, dass wir dorthin Waffen zur Verteidigung liefern müssen. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir das Land für seine Kriege aus ...

Alle Meldungen von Frankfurter Rundschau


 

Werbung



Facebook

Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z