BERLINER MORGENPOST: Macht die Bahnhöfe dicht! - Kommentar von Ulrich Kraetzer
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zu bekommen, hat die Berliner S-Bahn einen tollkühnen Plan gefasst.
S-Bahn-Chef Peter Buchner, das sei vorweggenommen, bewirbt sich damit
um die Auszeichnung für den Manager des Jahres.
Sein Plan ist verwegen und mutig - ja sogar visionär: Wenn Züge
auf der Ringbahn mal wieder mit satter Verspätung unterwegs sind,
sollen sie an ausgewählten Stationen künftig ohne Halt durchfahren.
Die Verspätung ließe sich so locker aufholen.
Klingt super, Herr Buchner! Toll auch, dass Ihr Unternehmen an die
Fahrgäste gedacht hat, die an Bahnhöfen, an denen Züge künftig
einfach durchfahren, eigentlich aussteigen wollen. Sie können ja eine
Station weiter fahren und mit dem Zug aus der Gegenrichtung wieder
zurück. Kinder oder Touristen, die sich im S-Bahn-Netz nicht so gut
auskennen, werden sich bedanken.
Aber warum so halbherzig, Herr Buchner? Da geht doch noch mehr!
Zum Beispiel bei großen Umsteigebahnhöfen. Was wir brauchen, ist ein
Masterplan aus dem Hause Buchner. So könnte er aussehen: Macht die
Bahnhöfe dicht! Ein paar Hinweisschilder, eine nette Durchsage - und
die Fahrgäste zur nächsten Bushaltestelle schicken. Die BVG wird's
schon richten.
Die Bahn-Tochter hat erkannt, wo sie bei ihrer Qualitätsoffensive
ansetzen muss: bei den Fahrgästen. Sie stören - und müssen weg! Und
darauf, lieber Herr Buchner, hätten Sie eigentlich auch schon früher
kommen können.
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Datum: 10.07.2018 - 18:58 Uhr
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Die "Berliner Morgenpost" veröffentlicht folgende Information: +++ sofort frei zur Veröffentlichung bei Quellenangabe +++ Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben Berlin - Die meisten Berlinerinnen und Berliner wollen dieses Jahr Geschenke unter den
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