Rheinische Post: Kommentar: Risiko Erdogan

Rheinische Post: Kommentar: Risiko Erdogan

ID: 1639346
(ots) - Noch hat die türkische Währungskrise den
Staatschef nicht erreicht. Im Gegenteil, er steht einstweilen als
Gewinner da. Erdogan spricht von einem "Wirtschaftskrieg", den die
USA der Türkei erklärt hätten. Er vergleicht die Situation mit dem
Putschversuch vom Juli 2016. Wie damals hofft er, aus den Turbulenzen
gestärkt hervorzugehen. Noch folgen ihm seine Anhänger. Aber Erdogan
wird immer mehr zu einem Risiko für sein Land. Mit seiner Politik des
billigen Geldes und staatlichen Kreditbürgschaften hat er jahrelang
einen Wirtschaftsboom künstlich aufgepumpt. Jetzt droht die Blase zu
platzen. Mit seiner Bevormundung der Zentralbank und seiner ständigen
Einmischung in die Geldpolitik beschleunigt Erdogan den Absturz der
türkischen Währung. Noch geht in der Türkei niemand wegen der
Inflation und des Währungsverfalls auf die Straße. Aber die Schlangen
vor Bankschaltern und Wechselstuben sind Warnsignale. Wenn die
türkischen Währungshüter nicht rasch mit kräftigen Zinserhöhungen
gegensteuern, könnte aus den Turbulenzen eine politische Krise
werden, die Erdogan in ihren Strudel reißt.



Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell


Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Währungskrise der Türkei Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Asylsystem
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.08.2018 - 21:22 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1639346
Anzahl Zeichen: 1417

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Düsseldorf



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 365 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar: Risiko Erdogan"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Rheinische Post (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Gladbachs Neuhaus mag keine Kroos-Schweinsteiger-Vergleiche ...
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er

Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten

NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock


Weitere Mitteilungen von Rheinische Post


Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Asylsystem ...
Kanzlerin Angela Merkel signalisiert, dass sie eine europäische Lösung mit Quoten, EU-Asylbehörde und vergleichbaren Standards vor Ort nicht aufgegeben hat. Denn die Abkommen über eine reibungslosere Rücknahme von "Dublin-Fällen", die auf Druck von Innenminister Horst Seehof

Rheinische Post: Kommentar: Was hinten rauskommt ...
Von Helmut Kohl stammt der Satz: "Entscheidend ist, was hinten rauskommt." Das mag für Schulnoten gelten oder für Fußballspiele, aber für den Rechtsstaat gilt das nicht. Es ist nicht egal, ob Regeln oder Gerichtsurteile ignoriert werden. Der Zweck, das ist essenziell, heiligt nicht

Rheinische Post: Kommentar: Die Düsseldorfer Streiks sind erst der Anfang ...
Normalerweise streiken Arbeitnehmer für höhere Löhne. An der Düsseldorfer Uniklinik nicht. Die Pfleger und Schwestern dort kämpfen für mehr Personal, weil sie sich alleine nicht mehr in der Lage sehen, die Patienten adäquat zu versorgen. Es gibt zu denken, dass dieses Ansinnen überhaupt

BERLINER MORGENPOST: Lernen im Baustaub / Kommentar von Susanne Leinemann zu Schulsanierung ...
Kurzform: Was sind die wertvollsten Wochen für die Bauarbeiter, die unsere Schulen auf Vordermann bringen sollen? Die Sommerferien. "Viele hatten gehofft, dass zum Schulstart alles picobello ist", sagt nun Tom Erdmann, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hie


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z