Malware-Matroschka: Windows-Wurm in Android-Backdoor eingebettet
Im vergangenen Monat erregte eine Android-Backdoor das Aufsehen der Virenanalysten von Doctor Web, da sie gleichzeitig einen Windows-Wurm in sich verbarg. Zudem entdeckten die Analysten verschiedene Bankentrojaner für Android sowie einen Mining-Trojaner, der sich via Update immer wieder auf den infizierten Rechner aufspielte.
Bedrohung des Monats(firmenpresse) - Im Juli 2018 verbreiteten Cyber-Kriminelle die Backdoor Android.Backdoor.554.origin, welche zudem den Windows-Wurm Win32.HLLW.Siggen.10482 in sich trug. Die Backdoor gelangte durch gefälschte WhatsApp- und Telegram-Versionen sowie falsche System-Updates auf die mobilen Geräte. Mithilfe von Android.Backdoor.554.origin konnten die Cyber-Kriminellen u.a. den Standort der Geräte ermitteln, sowie Kontakte, SMS und Chats aus beliebten Nachrichtendiensten stehlen. Gleichzeitig kopierte sich Win32.HLLW.Siggen.10482 auf die externe SD-Karte. Wenn sich das Smartphone nun wieder mit einem Windows-Rechner verband, wurde der Wurm extrahiert und ausgeführt.
Ferner entdeckten die Virenanalysten von Doctor Web mehrere Banken-Trojaner, unter anderem Android.Banker.2746. Cyber-Kriminelle verbreiteten diesen via Google Play, indem er als vermeintliche Online-Banking-App ausgegeben wurde. Mithilfe des Trojaners versuchten die Cyber-Kriminellen, an den Zugang zu Kundenkonten bei türkischen Banken zu gelangen.
Android.Banker.2746 zeigte ein verfälschtes Login-Formular an und fing so die Kurznachrichten mit den jeweiligen Prüfcodes ab. Weitere erwähnenswerte Banken-Trojaner im letzten Monat sind Android.DownLoader.753.origin und Android.BankBot.279.origin.
Für weiteres Aufsehen im Juli sorgte der Trojaner Trojan.BtcMine.2869. Das Besondere an ihm: Selbst nachdem er vom infizierten Rechner entfernt wurde, kehrte er immer wieder zurück. Schnell stellten die Virenanalysten von Doctor Web fest, dass eine System-App, die eigentlich zur Automatisierung von Prozessen dient, kompromittiert war und via Update den Mining-Trojaner immer wieder auf den PC spielte. Bis Mitte Juli konnte Doctor Web den Trojaner bei 2.700 Kunden ausfindig machen und neutralisieren. Die genutzte Update-Methode ist den Analysten von Doctor Web bereits von den Trojanern Trojan.Encoder.12544 (Petya, Petya.A, ExPetya und WannaCry-2) und BackDoor.Dande bekannt, die durch ähnliche Mechanismen in das System eindrangen.
Jegliche oben genannte Malware ist den Doctor Web Virenspezialisten bekannt und stellt keine Gefahr für Dr.Web Nutzer dar.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Doctor Web Ltd. ist ein führender, weltweit agierender Hersteller von Antivirus- und Antispam-Lösungen. Das Doctor Web Team entwickelt seit 1992 Anti-Malware-Lösungen und beschäftigt weltweit 400 Mitarbeiter, davon 200 im Research & Development. Doctor Web ist nicht nur Pionier, sondern auch einer der wenigen Anbieter, die ihre Lösungen vollständig innerbetrieblich entwickeln. Das Unternehmen legt großen Wert auf die effektive Beseitigung von Kundenproblemen und bietet schnelle Antworten auf akute Virengefahren. Die umfangreiche Produktpalette von Doctor Web umfasst effiziente Lösungen zur Absicherung von einzelnen Arbeitsplätzen bis hin zu komplexen Netzwerken. Im deutschsprachigen Raum werden die Produkte von der Doctor Web Deutschland GmbH in Frankfurt vertrieben. Zu den weltweit über 120 Mio. Nutzern von Dr.Web gehören Privatanwender, namhafte und international agierende, börsennotierte Großunternehmen, Banken und öffentliche Einrichtungen.
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Datum: 18.08.2018 - 13:09 Uhr
Sprache: Deutsch
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Freigabedatum: 18.08.2018
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Um den Trojaner auf die Geräte zu bekommen, betten Cyber-Kriminelle ihn zunächst in harmlos anmutende Software ein. Doctor Web entdeckte Android.InfectionAds.1 dabei in folgenden Apps: HD Camera, Tabla Piano Guitar Robab, Euro Farming Simulator 2018 und Touch on Girls. Beim Starten einer der o
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