Rheinische Post: Kommentar: Nachlässigkeit bei Integration rächt sich
ID: 1642839
Bundesregierung zur Verbesserung der Integrationskurse für
Flüchtlinge aufgeschrieben hat, klingt alles plausibel. Es wäre
wirklich schön, wenn das umgesetzt würde. Doch es ist nicht klar, was
aus ihrem Forderungskatalog werden wird. Der Einfluss der
Integrationsbeauftragten auf das zuständige, von CSU-Chef Horst
Seehofer geführte Innenministerium jedenfalls ist begrenzt.
Tatsächlich liegt bei den Integrationskursen aber viel im Argen. Wenn
bei 1,4 Millionen Asylbewerbern seit 2015 bis Ende des Jahres 2017
erst 39.000 einen Integrationskurs begonnen haben, stimmt etwas
nicht. Die Zahlen schreien zum Himmel. Kein Politiker kann künftig
noch fordern, dass die Kurse für alle Asylbewerber obligatorisch sein
müssen, denn es gibt sie nicht für alle, sondern nur für eine ganz
kleine Schar. Die Wartezeiten sind infolgedessen zu lang, die
Qualität der Kurse umstritten. Wer kein Deutsch sprechen kann, hat
auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt keine Chance. Und wer die
deutschen Regeln, die Gesetze und die fremde Kultur nicht kennt, kann
mit ihnen leichter in Konflikt geraten. Die Nachlässigkeit, mit der
die Politik das Thema offenkundig weiterhin behandelt, kann das
gesellschaftliche Klima belasten.
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.08.2018 - 19:38 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1642839
Anzahl Zeichen: 1623
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 320 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar: Nachlässigkeit bei Integration rächt sich"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Neue Westfälische (Bielefeld): Bielefeld bietet Aufnahme von 27 jugendlichen Flüchtlingen aus Sizilien an SPD-Oberbürgermeister Clausen: Wir wären dazu bereit - CDU-Europaabgeordneter Brok: Dramat ...
Der Bielefelder Oberbürgermeister Pit Clausen (SPD) bietet Bundeskanzlerin Angela Merkel die Aufnahme von 27 jugendlichen Flüchtlingen an, die das Flüchtlingsschiff "Diciotti" in der sizlianischen Hafenstadt Catania verlassen durften. Dies stehe allerdings unter dem Vorbehalt einer
Vom Arbeitersohn zum Weltbürger ...
Zur Buchveröffentlichung am 21. August begrüßten Bürgermeister Horst Krybus und Ehrenbürger Dr. Hans Günther van Allen etwa 70 Gäste und als Laudator den Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen Prof. Dr. Andreas Pinkwart. Dr. Hans GÃ
Straubinger Tagblatt: Riesenaufgabe für Kretschmer ...
Kretschmer kann zeigen, dass er durchgreifen kann. Er kann beweisen, dass Sachsen nicht allein für Pegida und AfD-Hochburgen steht. Er kann den Sicherheitskräften eine Rosskur in Sachen Dienstverständnis verordnen und er kann seinem Landeskriminalamt Beine machen, bei seiner Mitarbeiterauswah
Straubinger Tagblatt: Merkel fährt geschwächt nach Baku ...
Aber nein, Merkel hat klein beigegeben, Weiler wird sie nicht begleiten. Das dürfte Alijew als Schwäche auslegen. Nun wird es darauf ankommen, was die Kanzlerin ihm zu sagen hat. Und zwar öffentlich, nicht hinter verschlossenen Türen. Natürlich hat die Bundesrepublik ein Interesse an der Ene




