Rheinische Post: Deutsche Umwelthilfe will mit neuer Eingabe vor Gericht Fahrverbote in Düsseldorf

Rheinische Post: Deutsche Umwelthilfe will mit neuer Eingabe vor Gericht Fahrverbote in Düsseldorf durchsetzen

ID: 1642962
(ots) - Die Deutsche Umwelthilfe sieht den am Dienstag
vorgelegten Luftreinhalteplan für die Stadt Düsseldorf als Beleg
dafür, dass das Verwaltungsgericht Düsseldorf Fahrverbote mit der
Drohung eines Zwangsgeldes durchsetzen muss. Dies hat sie in einem
Schreiben an das Verwaltungsgericht von Freitag klargemacht, aus dem
die Düsseldorfer "Rheinische Post" (Montag) zitiert. Jürgen Resch,
Geschäftsführer der Umwelthilfe sagt: "Der vorgelegte
Luftreinhalteplan widerspricht derart klar den Vorgaben für eine
saubere Luft, dass wir schnell die Androhung eines Zwangsgeldes gegen
das Land NRW erwarten. Nur so kann die weitere Gefährdung des Lebens
vieler Menschen vermieden werden." Der Hauptvorwurf der Umwelthilfe
ist, dass der Luftreinhalteplan in mehreren Straßen erst im Jahr 2024
vorsieht, die von der EU festgelegten Grenzwerte für Stickdioxide
einzuhalten und trotzdem auf Fahrverbote verzichte. Das
 Bundesverwaltungsgericht hatte  dagegen festgelegt,
Verkehrsverbote seien zu ergreifen, wenn sie die "einzig geeigneten
Maßnahmen zur schnellstmöglichen Einhaltung überschrittener
Stickdioxid-Grenzwerte" sind. Angesichts dessen sei "gänzlich
unverständlich", so die Umwelthilfe, dass sogar auf Fahrverbote für
die alten Euro-4-Fahrzeuge verzichtet wird. Das Papier wirft der
Bezirksregierung vor, die Effekte eines Fahrverbotes in einer
denkbaren Umweltzone gezielt heruntergerechnet zu haben, um es so als
"unverhältnismäßig" abzulehnen. So gehe man von extrem großzügigen
Ausnahmeregeln für Anwohner aus und habe einen Gürtel von
Hauptverkehrstraßen rund um die Innenstadt vom Fahrverbot
ausgenommen. In der Eingabe heißt es: "Hauptverkehrsstraßen sind
sachlogisch die Straßen mit den höchsten Immissionen. Eine bloße
Innenstadtzone,  die die Hauptverkehrsstraßen ausnimmt, kann
naturgemäß nur eine beschränkte Wirkung entfalten."





Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  JSR-Wochenrückblick KW 34-2018 Rheinische Post: BDI für mehr Kontrolle bei Firmenübernahmen durch ausländische Staatsunternehmen
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 27.08.2018 - 04:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1642962
Anzahl Zeichen: 2271

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Düsseldorf



Kategorie:

Wirtschaft (allg.)



Diese Pressemitteilung wurde bisher 353 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Deutsche Umwelthilfe will mit neuer Eingabe vor Gericht Fahrverbote in Düsseldorf durchsetzen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Rheinische Post (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...

Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich n ...

Alle Meldungen von Rheinische Post


 

Werbung



Facebook

Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z