Elektroautos im Carsharing – Volkswagen startet E-Mobilität-Carsharing in Berlin
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Volkswagen startet einen neuen Anlauf, um ein komplett elektrisches Carsharing-Angebot für Berlin zu etablieren.
ich habe Carsharing und Elektroautos als Wahlverwandte bezeichnet, das ist ein bisschen veraltet.
Denn dieser Vergleich kommt aus einer Zeit, als die Reichweiten der elektrischen Fahrzeuge relativ klein waren und damals also in den Jahren 2013 und 2014 war das Elektroauto sehr geeignet für den Kurzstreckeneinsatz im Car-Sharing. Am Ende dieses Jahrzehntes nähern sich Elektroautos immer den Verbrennerfahrzeuge an, mit den neuen Kompakten ist die Reichweite praktisch identisch.
Aber Volkswagen geht nun in die Offensive und bringt ein rein elektrisches Angebot ins Carsharing.
1500 elektrische Golfs für urbane Berliner
Schon Mitte 2019 will Volkswagen mit der Marke We share 1500 elektrische Golfs den jungen Berliner angeboten werden. Dann sollen noch elektrische Volkswagen Ups folgen und damit würde ein komplettes Angebot für die urbanen Großstädter entstehen. Was wird jetzt aus Greenwheels, denn Volkswagen hat schon eine Carsharing Tochter mit dem schönen Namen Greenwheels. Aber We Share soll es eben nur mit elektrischen Fahrzeugen geben und es eine internationale Expansion geben.
Die deutschen Hersteller sind allesamt mit Ihren Car-Sharing Tochter in den Großstädtern vertreten. Großstädter haben nun die Auswahl zwischen Drive-Now von BMW und Cartogo von Daimler.
Gewerbliche Nutzer und die Landbevölkerung bleibt draußen vor
So im Jahr 2015 haben die Car-Sharing Unternehmen schon die Hälfte der Bevölkerung bedient, das bedeutet, das ca. 50 % aller Deutschen Carsharing nutzen können. Allerdings liegt der Fokus auf großen Städten und eine gewerbliche Nutzung ist in der Regel ausgeschlossen. Einerseits ist man in ländlichen Regionen auch auf das Auto angewiesen, anderseits fährt man auf dem Land tendenziell auch eher längere Strecken, sodass ein Carsharingangebot für die Autohersteller nicht sonderlich erfolgversprechend ist. Aber trotzdem sollten die Angebote auch auf ländliche Regionen erweitert werden und es wird auch gewerbliche Nutzer werden interessant sein. Denn es gibt bei jedem Handwerker den einen oder anderen Transporter, der nicht ausreichend genutzt werden.
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Jürgen Vagt
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Datum: 28.08.2018 - 23:21 Uhr
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