Rheinische Post: Kommentar: Die Lehren aus Chemnitz
ID: 1646111
verübt, die nicht mehr im Land hätten sein dürfen. Eine beängstigende
Zahl an Rechten, die aufmarschieren, unerträgliche Parolen skandieren
und gegen Ausländer hetzen. Dann das Rockkonzert gegen Rechts mit
Zehntausenden Besuchern. Was sind die Lehren? Zunächst diese:
differenzieren. Wer mit dem Messer zusticht, muss zur Rechenschaft
gezogen werden. Die misslungene Abschiebepraxis bleibt die
Achillesferse der deutschen Asylpolitik. Zweitens: aufpassen, dass
wir als Antwort auf Rechtsextremismus nicht selbst extrem werden,
falsche Bands beklatschen oder falsche Begriffe nutzen.
Aber eben auch: Wer gegen Fremde hetzt oder sie wegen ihrer
vermeintlich ausländischen Herkunft angreift, muss auf öffentlichen
Widerstand stoßen. Jene, die in Frieden und Freiheit miteinander
leben wollen, die Fremde schätzen und Traditionen bewahren, die
Solidarität und Humanität als Grundhaltung achten, müssen im Alltag
gegen jede kleine Form des Extremismus ankämpfen. Nicht erst, wenn es
mal brennt. Der dumpfe Fremdenhass, den wir jetzt in Chemnitz erlebt
haben und der in diesem Land nie wieder einen Fuß in die Tür bekommen
darf, breitet sich schleichend aus. Das ist das Gefährliche an ihm.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 04.09.2018 - 21:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1646111
Anzahl Zeichen: 1577
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 248 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar: Die Lehren aus Chemnitz"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Kommentar: Mehr investieren ...
Wenn der Landesrechnungshof seinen alljährlichen Bericht vorlegt, stechen zunächst die Fälle von Misswirtschaft ins Auge: Lehrer, die für nicht erteilte Unterrichtsstunden entlohnt werden; Kosten die bei Neubauten aus dem Ruder laufen, weil grob gegen das Vergaberecht verstoßen wurde. Ents
Rheinische Post: Kommentar: Macrons verpasste Chance ...
Es ist ein trauriges Signal des "Weiter so", das Emmanuel Macron mit seiner Regierungsumbildung aussendet. Frankreichs Präsident scheint den Schuss nicht gehört zu haben, den der Rücktritt seines Umweltministers Nicolas Hulot ausgelöst hat. Statt auf einen engagierten Umweltschütz
Neue Westfälische (Bielefeld): Verteidigungsministerin legt Masterplan vor Geld für eine moderne Truppe Dirk-Ulrich Brüggemann ...
Ursula von der Leyen hat die Zeichen der Zeit erkannt. Jetzt reagiert die Verteidigungsministerin. Jahrelang ist die Bundeswehr eher stiefmütterlich behandelt worden. Jetzt werden im Berliner Bendlerblock die Weichen für eine Modernisierung der deutschen Armee gestellt. Es soll Geld geben für
BERLINER MORGENPOST: Ein bisschen Kahlschlag - Kommentar von Isabell Jürgens zum Koalitionsstreit über den Wohnungsbau in Berlin ...
Der Koalitionsstreit über die Frage, ob Wohnungsbau wichtiger ist als der Schutz des städtischen Grüns, ist beigelegt. Das zumindest ist die Botschaft, die Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke) und Umweltsenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne) am Dienstag vermitteln wollten. Bei der




