Frankfurter Rundschau: Nachbessern, bitte!
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ihrem Kitagesetz-Entwurf, dass sie die größten Probleme
frühkindlicher Bildung kennt. Noch immer profitieren vom in den
vergangenen Jahren massiv betriebenen Ausbau von Betreuungsplätzen
vor allem bessergestellte Familien. Arme Kinder oder Mädchen und
Jungen mit Migrationshintergrund, für die eine frühe Förderung oft
besonders sinnvoll wäre, bleiben dagegen häufiger zu Hause. Hier
setzt Giffeys Vorschlag an, Geringverdiener bundesweit von
Kitagebühren zu befreien und Beiträge stärker sozial zu staffeln. Ein
richtiger Schritt. Mindestens genauso wichtig ist aber, die Kitas so
mit qualifiziertem Personal, gutem Essen und Spielzeug auszustatten,
dass sie zu Orten werden, an denen jedes Kind mit seinen Bedürfnissen
gut aufgehoben ist. Angesichts von 300 000 fehlenden Erzieherinnen
und Erziehern in Deutschland dürfte jedem klar sein, dass die
vorgesehenen 5,5 Milliarden Euro vom Bund für die nächsten vier Jahre
bei weitem nicht ausreichen.
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Datum: 19.09.2018 - 16:42 Uhr
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