Frankfurter Rundschau: Absurd
ID: 1652705
Maaßen geben, und auch verschiedene Bewertungen von
Kabinettsmitgliedern. Doch wer konstruktiv miteinander regieren will,
beißt dann halt auch einmal in den sauren Apfel und sagt: Gut, wenn
ein Koalitionspartner ihm nicht vertraut, kann er schlecht
Verfassungsschützer bleiben. Oder wenn er die Kanzlerin meiner
Regierung öffentlich madig macht. Oder beides. Wenn nun die große
Koalition stattdessen einen solchen Eiertanz aufführt, sollten sich
auch jene, die sie als notwendiges Übel dann doch gewollt haben,
fragen: War das nicht schon der Fehler? Und auch diejenigen, die eine
Jamaika-Koalition nicht hinbekommen haben, müssen sich fragen: Haben
wir ernst genug versucht, es besser zu machen als das, was von dieser
Dreierrunde noch zu erwarten ist? Egal, wie man den Ausgang der
Maaßen-Affäre nun bewertet: Allen Parteien muss klar sein, dass das
die letzte Chance für die Koalition war, sich zusammenzuraufen.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222
Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.09.2018 - 16:52 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1652705
Anzahl Zeichen: 1281
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 400 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Frankfurter Rundschau: Absurd"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, dass ausgerechnet US-Präsident Donald Trump und seine MAGA-Bewegung die größten Partycrasher sind. Sie haben mit ihrer Politik der Mehrheit der Menschen erst die gute Laune verdorben und dann mit einem sehr schlichten Programm und einer eindimensionalen Sic
Frankfurter Rundschau zum Reformpaket der schwarz-roten Regierungskoalition: Das Schlechte zuerst ...
Diese Regierung will regieren, und sie tut es auch. Man könnte also feststellen: Es geht doch! So einfach ist es allerdings nicht. Denn wer fragt, was die Menschen von diesen 34, teilweise ziemlich umfassenden Reformen spüren werden, wird feststellen: Das Schlechte kommt zuerst, das Gute weit spä
Kommentar der Frankfurter Rundschau zum AfD-Parteitag: Protest muss unbequem sein ...
Dass faschistische Kräfte in Deutschland an Einfluss gewinnen, ist kein akzeptabler Zustand. Es darf kein Teil politischer Normalität sein, oder als solcher akzeptiert werden. Deswegen ist Protest dagegen eine demokratische Pflicht. Das gilt auch an diesem Wochenende, wenn sich die extrem rechte A
Weitere Mitteilungen von Frankfurter Rundschau
Rheinische Post: Hofreiter fordert von Seehofer konsequentes Handeln gegen Judenhass ...
Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat nach den Demonstrationen von Rechtsextremen in Dortmund konsequentes Handeln gefordert. "Wir müssen uns antisemitischem Hass entgegenstellen. Es kann nicht sein, dass auf unseren Straßen unverhohlen antisemitische Parolen geschrien werden. Diese
Rheinische Post: Lindner kritisiert Bundesregierung für Staatsbesuch von Erdogan und sagt Bankett ab ...
FDP-Chef Christian Lindner hat die Bundesregierung für ihre Einladung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu einem Staatsbesuch scharf kritisiert und seine Teilnahme an einem Staatsbankett abgelehnt. "Ein Staatsbesuch von Erdogan mit allen Ehren ist mindestens zum jetzigen Ze
Heilbronner Stimme: Club-of-Rome-Präsident von Weizsäcker: Absage der Rodung im Hambacher Forst denkbar - Vergleich mit Wackersdorf ...
Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ko-Präsident des Club of Rome, hält einen Erhalt des Hambacher Restwaldes für möglich. Der Wissenschaftler sagte der "Heilbronner Stimme" (Montagausgabe): "RWE, die Landesregierung und die Polizei handeln im existierenden Rechtsrahmen, aber sie nut
BERLINER MORGENPOST: Schulen brauchen schnelleres Netz - Kommentar von Florian Schmidtüber den schleppenden Breitbandausbau in Berlin ...
Oft ist in Berlin vom Kompetenzgerangel verschiedener Ämter die Rede. Das Bauen neuer Wohnungen etwa dauert auch deshalb so lange, weil die zweigeteilte Verwaltung aus Landes- und Bezirksebene ineffizient und langsam ist, zu viele Behörden und Beamte als Köche im selben Brei herumrühren, ent




