"Auszubildende von heute sind die Pflegeexperten von morgen - Ausbildung muss attraktiv bleiben" / bpa: Weitere Unterstützung des Landes gegen den Fachkräftemangel in der Pflege dringend nötig
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2019 - eine kostenlose Ausbildung ist ein wichtiger Schritt, um mehr
junge Menschen für den Pflegeberuf zu begeistern. Das betonte
Gesundheitsminister Harry Glawe im Dialog mit den Pflegeunternehmern
in Mecklenburg-Vorpommern. "Das Land investiert damit massiv in die
Zukunft der pflegerischen Versorgung und bleibt im Wettbewerb mit
anderen Bundesländern um die besten Köpfe und Hände in der Pflege
attraktiv", sagte Glawe auf dem Unternehmertag des Bundesverbandes
privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) in Rostock-Warnemünde.
Die im Zuge der Einführung einer generalistischen Pflegeausbildung
erfolgende Schulgeldfreiheit sei ein überfälliges Signal an
interessierte Berufsstarter, aber noch nicht die Lösung der Probleme
in der Pflegeausbildung, stellte der bpa-Landesvorsitzende Michael
Händel klar. "Altenpflegeschulen geraten in Gefahr, wenn sie
weiterhin weniger finanzielle Mittel erhalten als
Krankenpflegeschulen. Wir können es uns aber nicht leisten, auch nur
einen Ausbildungsplatz in der Altenpflege zu verlieren", so Händel.
Die Branche brauche diesen Fachkräftenachwuchs dringend. In diesem
Zusammenhang forderte der bpa-Landesvorsitzende den
Gesundheitsminister auf, sich dafür einzusetzen, dass auch
Altenpflegeschulen ihre Mietkosten erstattet bekommen. Das Fehlen
einer solchen Regelung hatte vor wenigen Tagen auch der Bundesrat
angemerkt.
Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa)
bildet mit mehr als 10.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon mehr
als 450 in Mecklenburg-Vorpommern) die größte Interessenvertretung
privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland.
Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der
Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater
Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen
die Verantwortung für rund 305.000 Arbeitsplätze und circa 23.000
Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch
www.facebook.com/Youngpropflege). Das investierte Kapital liegt bei
etwa 24,2 Milliarden Euro.
Pressekontakt:
Für Rückfragen: Sven Wolfgram, bpa-Landesbeauftragter, Tel.: 0172/415
49 35, www.bpa.de
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Datum: 27.09.2018 - 15:05 Uhr
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