Rheinische Post: Mehr junge Leute wollen von Taten der Stasi erfahren
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sich immer mehr Angehörige früherer DDR-Bürger für die Einwirkungen
der Stasi auf ihre Familie. Nach einem Bericht der Düsseldorfer
"Rheinischen Post" (Mittwoch) unter Berufung auf Statistiken der
Jahn-Behörde ist der Anteil dieser Anträge seit 2012 von zehn auf 17
Prozent gestiegen. Seit Ende 2011 hat der Gesetzgeber den Zugang von
nahen Angehöriger Vermisster oder Verstorbener zu den Stasi-Akten
erleichtert. Nutzten im vergangenen Jahr 4410 Kinder, Enkel oder
andere nahe Verwandte diese Möglichkeit, so waren es in den ersten
drei Quartalen dieses Jahres bereits 3374 Antragsteller.
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Datum: 03.10.2018 - 00:00 Uhr
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