Einvernehmliche Reform des Morbi-RSA rasch möglich
ID: 1656585
Dachverbandes e.V., des Verbandes der Ersatzkassen e.V. (vdek) und
der Innungskrankenkassen (IKK e.V.) zur "Zukunft der
GKV-Finanzarchitektur" am kommenden Donnerstag (4. Oktober 2018)
erklärt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des
AOK-Bundesverbandes, Jens Martin Hoyer:
"Die Fragen, die unsere Wettbewerber jetzt aufwerfen, lassen sich
aus unserer Sicht schnell beantworten. Dabei hilft die Lektüre der
beiden Sondergutachten des Wissenschaftlichen Beirats. Dort wird
genau beschrieben, welche Schritte für eine Weiterentwicklung des
morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA)
erforderlich sind. Zentral ist demnach die Berücksichtigung aller
Krankheiten im Morbi-RSA statt wie bisher 80. Zudem sollten unbedingt
das Alter in die Berechnung der Morbiditätszuschläge einfließen und
der Erwerbsminderungsstatus zur Differenzierung des Schweregrades
herangezogen werden. Die zur Sicherung valider Datengrundlagen
gedachten Kodierrichtlinien hat die Koalition bereits im
Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) verankert. Nur zur Frage
eines Regionalfaktors bleiben Differenzen: Durch die Umverteilung von
Finanzmitteln von ländlichen in städtische Regionen wird kein Problem
gelöst, sondern die bestehende Herausforderung der Versorgung im
ländlichen Raum verschärft. Ansonsten ergeben sich mittlerweile große
Schnittmengen zwischen den Forderungen der Kassenarten.
Der Umgang mit der sogenannten obligatorischen
Anschlussversicherung ist ein Spezialthema und erscheint mittlerweile
publizistisch überstrapaziert. Abgesehen davon, dass rückwirkende
Eingriffe ins Recht verfassungsrechtlich immer bedenklich sind, geht
es vor allem noch um die Gleichbehandlung der Kassen vor dem Gesetz.
Das wollen wir alle. Insofern ist es gut, wenn klare gesetzliche
Regelungen geschaffen werden, die alle freiwilligen
Versicherungsverhältnisse gleichermaßen erfassen."
Für die Redaktionen: Mehr Statements, Interviews, Analysen und
Perspektiven zur anstehenden Reform des Morbi-RSA finden Sie auf
https://www.aok-bv.de/positionen/statements/index_21124.html.
Pressekontakt:
Ihr Ansprechpartner in der Pressestelle
Dr. Kai Behrens
Telefon: 030 / 34646-2309
Mobil: 01520 / 15603042
E-Mail: presse@bv.aok.de
Original-Content von: AOK-Bundesverband, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.10.2018 - 11:14 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1656585
Anzahl Zeichen: 2672
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Vermischtes
Diese Pressemitteilung wurde bisher 1288 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Einvernehmliche Reform des Morbi-RSA rasch möglich"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
AOK-Bundesverband (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Eine vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragte Evaluation zur Tariftreue in der Pflege zeigt, dass die Löhne seit der Einführung der Tarifbindung im Jahr 2021 zwar gestiegen sind, in Folge aber auch die Eigenanteile in stationären Einrichtungen sowie die Aufwendungen der Sozialhilfe
Reimann: Abschaffung der telefonischen Krankschreibung wird Krankenstand nicht senken ...
Zu den Beschlüssen des Koalitionsausschusses, die unter anderem eine Abschaffung der telefonischen Krankschreibung vorsehen, äußert sich die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann, kritisch: "Mehrere Auswertungen haben gezeigt, dass die Einführung der Krankschreib
Reimann zum Koalitionsausschuss: Die Koalition darf das zentrale Ziel der Beitragssatz-Stabilisierung nicht konterkarieren ...
Der heutige Koalitionsausschuss soll strittige Punkte bei verschiedenen Reformprojekten klären. Mit Blick auf den Gesundheits- und Pflegebereich sowie das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sagt die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann: "Politische Verhandlunge
Weitere Mitteilungen von AOK-Bundesverband
Scatch die smarte Shopping App - Interaktive Einkaufserlebnisse und lebendige Produktverpackungen ...
Jeder kennt die Situation: Man steht beim Einkaufen vor einer riesigen Produktauswahl und möchte gerne mehr zu einem bestimmten Produkt wissen. Mit Hilfe des Smartphones sucht man dann im Internet nach Produktbewertungen von anderen Nutzern und weiterführenden Informationen zum Produkt, der Anwend
Uwe Ochsenknecht hat jetzt eine Bar auf Mallorca ...
In der aktuellen GALA spricht Uwe Ochsenknecht, 62, über sein neues Leben als Mitinhaber einer Musikbar auf Mallorca. Vor einem Jahr hat er mit drei weiteren Teilhabern das Kultlokal "Sa Cova" in Santanyi wieder eröffnet: "Es bringt Spaß, so eine Kneipe mitzugestalten. Ich habe
Zoos benötigen hohe Standards / International Zookeeper Day am 4.10.: Ausbildung im Fokus ...
Der Verband der Zoologischen Gärten und der Berufsverband der Zootierpfleger fordern anlässlich von Welttierschutztag und International Zookeeper Day am 4. Oktober die Verantwortlichen dazu auf, die Ausbildung für Tierpfleger zu überdenken. "Wir wollen die hohen Standards unserer wissen
Sebastian Kochüber die Freundschaft mit Florian Henckel von Donnersmarck: "Ich freue mich über unsere Verbundenheit, das ist etwas Seltenes" (FOTO) ...
"Ich will nur Filme machen, die es unbedingt geben muss", sagt Sebastian Koch im EMOTION-Interview mit Bärbel Schäfer (Ausgabe 11/18, ab Donnerstag, 4. Oktober im Handel, www.emotion.de). Sieht ganz so aus, als wäre das dem 56-Jährigen bei seiner zweiten Zusammenarbeit mit Osca




