NRZ: Warum der CSU ein Debakel droht - ein Kommentar von JAN JESSEN
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Bayern ein Debakel für die CSU wird. Auf schlappe 34 Prozent wird sie
derzeit in Umfragen taxiert. Behalten die Demoskopen Recht, wäre das
ein beispielloser Absturz. Zur Erinnerung: Bei der Landtagswahl vor
fünf Jahren holten die Christsozialen 47,7 Prozent. Für das drohende
Misstrauensvotum der bayerischen Wählerinnen und Wähler gibt es viele
Gründe. Die meisten haben nichts mit Erfolg oder Misserfolg der
Landespolitik zu tun, sind aber gleichwohl hausgemacht: zu nennen
sind etwa die peinliche Aneignung rechtsradikaler Sprachverwahrlosung
durch die CSU-Granden oder die Ränkespiele des Parteichefs in Berlin.
Dazu kommt die Konkurrenz von AfD und Grünen, zwei Parteien, die
anders als etwa die kläglich dastehende SPD über ein klares Profil
verfügen, das derzeitige gesellschaftliche Befindlichkeiten bedient.
Der genaueren Ausleuchtung bedarf noch ein weiteres Element - die
Eigendynamik, die Umfragewerte und in der Folge Wahlergebnisse heute
häufig entwickeln. In Zeiten, in denen soziale Netzwerke für viele
Menschen Anlaufstellen zur politischen Standortbestimmung geworden
sind, löst sich die Sympathie für Parteien schnell von ihrem
realpolitischen Handeln. Wer in den Geruch gerät, ein Verlierer zu
sein, verliert die Gunst von Wählerinnen und Wählern. Diese Erfahrung
musste die SPD in NRW machen. Im März 2017 landete sie in Umfragen
bei 40 Prozent. Danach ging es steil bergab. Nur zwei Monate bekam
sie bei der Landtagswahl 31 Prozent.
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Datum: 12.10.2018 - 17:51 Uhr
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