Keine Waffen für den Krieg im Jemen
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Bundeskanzlerin Merkel, dass aus Deutschland vorerst keine Waffen
mehr an Saudi-Arabien geliefert werden. Die Aufmerksamkeit der
internationalen Staatengemeinschaft muss sich jetzt auch auf den
Krieg im Jemen richten. Saudi-Arabien ist aktive Kriegspartei in
diesem brutalen Konflikt, der ohne jede Rücksicht auf die
Zivilbevölkerung ausgefochten wird. Über 22 Millionen Jemeniten, das
sind 75% der Bevölkerung, sind für ihr Überleben inzwischen auf
humanitäre Hilfe angewiesen. Seit Beginn des Konflikts vor mehr als
drei Jahren sind fast 2.400 Kinder in über 18.000 Bombenangriffen
getötet worden, über 3.600 Kinder wurden verletzt.
"Wir unterstützen alle Maßnahmen, die zum Schutz der Kinder im
Jemen und zu einer Beendigung dieses Krieges beitragen. Wir weisen
schon länger darauf hin, dass Kinder im Jemen an Hunger sterben. 13
Millionen Kinder sind dort heute unterernährt. Der Krieg im Jemen
droht eine Hungerkatastrophe auszulösen wie sie die Welt in
Jahrzehnten nicht gesehen hat. Unsere Mitarbeiter vor Ort sehen die
unterernährten Kinder hinter diesen Statistiken jeden Tag. Wir dürfen
nicht warten, bis dies zu einer ausgewachsenen Hungersnot wird", sagt
Susanna Krüger, Geschäftsführerin von Save the Children Deutschland.
"Diese Krise ist keine Naturkatastrophe, sie ist vollständig von
Menschenhand geschaffen. Die an diesem brutalen Konflikt beteiligten
Parteien müssen ihre Waffen niederlegen und an den Verhandlungstisch
zurückkehren. Die Länder müssen aufhören, den Konflikt mit Waffen zu
schüren. Wir dürfen diesen Krieg keinen einzigen Tag mehr zulassen.
Ein Stopp von Waffenlieferungen an Saudi-Arabien ist ein wichtiger
Schritt in die richtige Richtung", sagt Susanna Krüger.
Pressekontakt:
Save the Children Deutschland e.V.
Pressestelle - Claudia Witte
Tel.: 030 - 27595979-812
Mail: claudia.kepp@savethechildren.de
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Datum: 22.10.2018 - 14:24 Uhr
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