Griechenland - Bundesregierung verschläft Finanzkrise Nr. II

Griechenland - Bundesregierung verschläft Finanzkrise Nr. II

ID: 166640

Griechenland - Bundesregierung verschläft Finanzkrise Nr. II



(pressrelations) - "Die Bundesregierung dokumentiert zum wiederholten Male ihre Unfähigkeit, die Krise des Finanzmarktkapitalismus zu meistern", kommentiert Ulrich Maurer Medienberichte, denen zufolge internationale Großbanken mit Kreditversicherungen auf den Staatsbankrott Griechenlands spekulieren und keine griechischen Staatsanleihen mehr kaufen wollen. Der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:

"Wir stehen vor einer neuen und zugespitzteren Phase der Finanzkrise. Was sich zur Zeit beim Thema Staatschulden abspielt, ist das Lehman-Brothers-Debakel auf höherer Ebene. Die Griechenlandkrise ist eine Zeitbombe erster Größenordnung. Beide Male spielten die Kreditversicherungen (credit default swaps - CDS) eine ausschlaggebende Rolle. Wie schon in 2008 waren die Risiken, die in diesen "Massenvernichtungswaffen der Finanzmärkte" liegen, lange bekannt. Passiert war jedoch nichts auf Seiten der Politik. Mehr als zwei Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise 'prüft' die Koalition jetzt, die CDS-Spekulation zu 'beschränken'. Dies aber führt nur dazu, dass die Giftmüllpapiere auf andere Ebenen ausweichen.

Die Bundesregierung durchschaut die Krise immer noch nicht. Die Schuldenkrise ist nichts Anderes als die Fortsetzung der 'subprime-Krise'. Kreditversicherungen sind nützlich, der Handel mit ihnen nicht, er gehört verboten. Vor allem muss das schamlose Treiben deutscher Banken, hohe Zinsen auf griechische Staatspapiere einzustreichen, mit Versicherungen der gleichen Anleihen auf den Bankrott des Landes zu spekulieren und nun Staatsanleihen des Balkanlandes herunterzuprügeln, sofort gestoppt werden. Wenn die Zockerei weitergeht, ist die Kettenreaktion in anderen Ländern vorprogrammiert. Schwache Länder der Eurozone wie Spanien, Portugal, Irland und Italien stehen mit 524 Mrd. Euro bei deutschen Geldhäusern in der Kreide. Die Folgen wären unabsehbar.

Schließlich muss Griechenland umgehend unter die Arme gegriffen werden. Deutschland muss dabei Vorreiter spielen. Seine jahrelange Lohndumpingpolitik ging auch zu Lasten von Griechenland. Brüningsche Sparprogramme werden spätestens am griechischen Generalstreik scheitern, die Schrumpfkur für den EU-Binnenmarkt muss verhindert werden. Die hysterische Panikmache zum Euro ist Neoliberalismus pur."




Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
http://www.linksfraktion.de
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  EEG - Erfolgsgeschichte mit Entwicklungspotenzial - Entwicklung der Photovoltaik kostet derzeit unnötig viel Geld Aigners Infoblatt ist Feigenblatt
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 26.02.2010 - 19:17 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 166640
Anzahl Zeichen: 2854

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 366 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Griechenland - Bundesregierung verschläft Finanzkrise Nr. II"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Die Linke. im Bundestag (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Demokratiefeindliche Praxis der Bundesregierung endlich vom Tisch ...
Die Bundesregierung will auf die sogenannte Extremismusklausel bei der Förderung von Anti-Rechts-Initiativen verzichten. Bisher gibt es von Familienministerin Schwesig aber nur eine "interne Dienstanweisung". Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn: Von

Diese SPD für uns nicht koalitionsfähig ...
Vor dem heutigen Bundesparteitag der SPD, erklärt das LINKE-Vorstandsmitglied Dominic Heilig im Hinblick auf den innerparteilichen Proporz und Streit zwischen Ost- und Westlandesverbänden in der SPD: Solange diese Partei ihr Binnenverhältnis nicht geklärt hat, ist sie für uns nicht koaliti

EEG - Industrieprivilegien kosten reguläre Arbeitsplätze ...
"Die unberechtigten Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage müssen umgehend gestrichen werden", fordert Martin Schirdewan, Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE. Er erklärt weiter: Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich Unternehmen durch die Umwandlung regulärer


Weitere Mitteilungen von Die Linke. im Bundestag


Schwarz-Gelb streicht Gelder fuer Engagement junger Leute in der Entwicklungshilfe ...
Anlaesslich der Kuerzung der Mittel fuer den Jugendfreiwilligendienst "weltwaerts" erklaeren die stellvertretende entwicklungspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Baerbel Kofler und der zustaendige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion im Haushaltsausschuss Lothar Binding

Aigners Infoblatt ist Feigenblatt ...
"Das freiwillige Infoblatt für Finanzprodukte ist eine halbherzige PR-Aktion. Bundesverbraucherministerin Aigner und die Regierungskoalition verbergen damit ihre Unfähigkeit, Verbraucherinnen und Verbraucher auf den Finanzmärkten wirkungsvoll zu schützen", so Caren Lay, verbraucherpoli

EEG - Erfolgsgeschichte mit Entwicklungspotenzial - Entwicklung der Photovoltaik kostet derzeit unnötig viel Geld ...
Anlässlich der heutigen Debatte im Deutschen Bundestag zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) informiert die umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Marie-Luise Dött MdB: "Das EEG bleibt für uns das Schlüsselinstrument für das Erreichen unserer Klimaziele und zum Umsti

Opfer sexuellen Missbrauchs strafrechtlich besser schützen ...
Sexueller Missbrauch von Kindern muss strafrechtlich zum Verbrechen aufgestuft werden Zur aktuellen Diskussion über Kinder als Opfer sexuellen Missbrauchs erklären der stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Dr. Günter Krings MdB und der rechtspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktio


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z