Wasser predigen aber Wein trinken
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Wasser predigen aber Wein trinken
Ernst weiter:
"Der Vergleich mit Haider ist absolut gerechtfertigt. Westerwelle will mit aller Gewalt aus dem Umfragetief der FDP rauskommen und hetzt Niedrigverdiener gegen Arbeitslose auf. Er sucht Sündenböcke. Das ist gefährlich. Von Westerwelle nehmen wir deshalb keine Belehrungen an. Der Vizekanzler muss selbst erst einmal klare Auskunft zu seinen Nebeneinkünften geben. Er muss offen legen, wie viel er wirklich von wem kassiert hat.
Westerwelle predigt Wasser und trinkt selber Wein. Er unterstellt Arbeitslosen anstrengungslosen Wohlstand und kassiert selbst am laufenden Band Fantasiehonorare. Wer über 7.000 Euro für einen einzigen Auftritt nimmt, der kann nicht ernsthaft behaupten, die Interessen einer Kellnerin zu vertreten, die für diese Summe fünf Monate arbeiten muss. Das ist zynisch."
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Datum: 26.02.2010 - 19:47 Uhr
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