NABU: Storchenjahr besser als erwartet / Im Westen nehmen Storchenbrutpaare weiter zu, im Osten geringerer Bruterfolg
ID: 1669297
afrikanischen und spanischen Winterquartieren von ihrer langen Reise
erholen, zieht der NABU eine erste Bilanz der diesjährigen
Brutsaison. "Der Bruterfolg war trotz der anhaltenden Trockenheit in
den meisten Regionen besser als erwartet", sagte Christoph Kaatz,
Sprecher der NABU-Bundesarbeitsgruppe Weißstorchschutz.
Zwar begann die Brutsaison 2018 vor allem in den ostdeutschen
Bundesländern sehr zögerlich, denn viele Störche wurden durch einen
Wintereinbruch in Bulgarien und Rumänien an der Rückkehr gehindert.
Viele kamen später als üblich zurück und der Brutbestand ging leicht
zurück.
In den westlichen Bundesländern nahm die Zahl der Störche dagegen,
wie in den Vorjahren, weiter zu. "Die Weststörche ziehen zumeist
nicht mehr nach Afrika, sondern überwintern bereits in Spanien, mit
der Folge, dass eine größere Zahl zu uns zurückkehrt", so Kaatz. Die
Überwinterung in Spanien sei also die Hauptursache für den rasanten
Wiederaufstieg des Weißstorchs im Westen.
Während im verregneten Sommer 2017 zahlreiche Jungstörche der
Nässe und Kälte zum Opfer fielen, kamen in diesem Jahr Sonne und
Wärme den Jungstörchen eher entgegen. Dass es trotzdem nicht in allen
Regionen zu einem erfolgreichen Storchenjahr reichte, liege an der
langen Trockenheit. "In Regionen mit vielen Feuchtwiesen und
Flussauen gab es mehr Jungstörche als in anderen Regionen, da dort
genügend Futter zur Verfügung stand", so der NABU-Storchenschützer
Kaatz. Weißstörche seien auch bei der Nahrungswahl flexibel: Gibt es
wenig Regenwürmer und Frösche, weichen sie auf Insekten und Mäuse
aus.
In Sachsen-Anhalt und Niedersachsen lag der Bruterfolg bei fast
zwei Jungen pro Paar, in Thüringen und Baden-Württemberg sogar
darüber. Hessen verzeichnete 2018 eine Zunahme der Bestände um zehn
Prozent auf derzeit 700 Paare. In Teilen Brandenburgs war es dagegen
vergleichsweise nur ein durchschnittliches Jahr für den
NABU-Wappenvogel.
Mehr Infos: www.NABU.de/stoerche
Kostenfreie Pressebilder: www.NABU.de/pressebilder_storch
Für Rückfragen:
Kai-Michael Thomsen, NABU-Storchenexperte,
Kai-Michael.Thomsen@NABU.de, Tel. 04885-570, Mobil +49 (0)162-9098072
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper |
Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958 | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de
Original-Content von: NABU, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.11.2018 - 10:12 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1669297
Anzahl Zeichen: 2834
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Vermischtes
Diese Pressemitteilung wurde bisher 428 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"NABU: Storchenjahr besser als erwartet / Im Westen nehmen Storchenbrutpaare weiter zu, im Osten geringerer Bruterfolg"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
NABU (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Berlin (voices) Jörg-Andreas Krüger, Präsident (NABU-Bundesverband) zum Themen-Impuls: „3 Wege, wie Unternehmen Nachhaltigkeit neu definieren". Pressekontakt: Jérôme Lombard Pressesprecher Jerome.Lombard@NABU.de Copyright: NABU / Die Verwendung dieses Videos für redaktionelle Zwe
Kuck mal, wer da an der Nessel knabbert - Der NABU will wissen, welche Raupen an Brennnesseln zu finden sind ...
Bei Brennnesseln denken die meisten Menschen an Unkraut und juckende Quaddeln auf der Haut. Die Pflanze hat ein schlechtes Image und wird darum aus vielen Gärten verbannt. "Das ist schade, denn die Brennnessel ist für viele Schmetterlingsraupen eine wichtige Futterpflanze", sagt NABU-Ins
Mehr als eine halbe Million Menschen stellen sich gegen den Abbau von Umweltgesetzen / NABU-Präsident Krüger: Wer Umweltstandards abbaut, ignoriert die Interessen der Bevölkerung ...
Mehr als eine halbe Million Menschen europaweit fordern: Hände weg von unserer Natur! Mit ihrer Unterstützung der Kampagne "Hands Off Nature" senden sie ein deutliches Signal an die EU-Politik: Naturschutz darf nicht dem politischen Druck einzelner Lobbyinteressen geopfert werden. "
Weitere Mitteilungen von NABU
Betty Taube in Maxiüber ihre Ausbildung zur Pilotin: "Ich fühle mich beim Fliegen sicherer als auf dem Laufsteg." (FOTO) ...
Vom Laufsteg auf den Flugplatz: Model Betty Taube, bekannt geworden durch ihre Teilnahme bei "Germany's Next Topmodel", lässt sich momentan zur Pilotin ausbilden. Parallel veröffentlichte sie jetzt ihr erstes Buch "Lass dir Flügel wachsen". Im Interview mit Maxi (
Tausche Golden Retriever gegen anschmiegsamen Hamster ...
In 43 Prozent aller deutschen Haushalte werden Haustiere gehalten. Die rund 30 Millionen Katzen, Hunde, Hamster und Vögel wollen rund um die Uhr versorgt werden – auch wenn der Besitzer einmal in den Urlaub fährt oder aus anderen Gründen Hilfe braucht. Die Plattform www.haustiertausch.com schaf
Dachschiebefenster von LiDEKO schaffen genussvolle Ausblicke / Völlige Entspannung in der hauseigenen Wellness-Oase: So zieht die natürliche Umgebung in das Komfort-Bad ein (FOTO) ...
Viele Hausbesitzer wünschen sich in ihrer Wohnung ein Wellness-Bad, das größtmögliche Entspannung und Erholung bietet. Hier nehmen modernste Technik und ausgefeilte Funktionalitäten immer mehr Raum ein: Ob Sauna, XXL-Regendusche oder Aroma- und Lichttherapie und vieles mehr - die Gestaltu
Geschenktipps zum Fest ...
Noch keine Idee für Weihnachtsgeschenke? Wie wäre es mit einem schönen Buch? Damit kann man auch Kindern eine Freude machen. Buchtipps: Geheimnis im Moor Die Geschwister Lynn und Marius machen wie jedes Jahr mit ihren Eltern Urlaub am Steinhuder Meer. Dort treffen sie auch ihre Freunde Emma




