Frankfurter Rundschau: Tiefe Furchen

Frankfurter Rundschau: Tiefe Furchen

ID: 1673891
(ots) - Sämtliche EU-Spitzenpolitiker beteuern ihre
Trauer über den Brexit. Sie ist so glaubhaft wie berechtigt - und
doch ist nicht zu übersehen, dass die Spitzen der EU in der wirren
Politik Londons auch eine große Chance erblicken, eine willkommene
Gelegenheit: Wie leicht es doch plötzlich fällt, sich neben dem
chaotischen, konzeptlosen Treiben in London als Hüter von Einheit und
Verlässlichkeit zu präsentieren und darüber die eigenen, tiefen
Differenzen vergessen zu machen. Doch die demonstrative Einigkeit
vermag nicht darüber hinwegzutäuschen, dass der Kontinent von tiefen
Furchen durchzogen wird. Und die Verhandlungen über den Brexit und
über die künftigen Beziehungen mit Großbritannien bergen weiterhin
die Gefahr, dass diese Furchen aufbrechen. Je konkreter die
Austrittsbedingungen für Großbritannien und die Modalitäten der
künftigen Beziehung zwischen der EU und London werden, desto stärker
werden die nationale Sonderinteressen jedes einzelnen EU-Mitglieds
hervortreten.



Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222

Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell


Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Allg. Zeitung Mainz: Tragödie / Ralf Heidenreich zum Brexit Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zum EU-Sondergpfel
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 25.11.2018 - 17:36 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1673891
Anzahl Zeichen: 1311

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Frankfurt



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 452 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Frankfurter Rundschau: Tiefe Furchen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Nicht provozieren lassen ...
So schwer es fällt, auf die Politik von Donald Trump etwa beim Thema Strafzölle besonnen zu reagieren, so richtig ist es, dass sich die EU-Verantwortlichen vom Hin und Her des US-Präsidenten in der Sache sowie dessen unangemessenen Ultimaten nicht haben provozieren lassen. Nur auf den ersten Blic

Warken muss gegensteuern ...
Werden die Deutschen ein Volk von Pflegebedürftigen? Die neuesten Zahlen erwecken den Anschein: Inzwischen beziehen mehr als sechs Millionen Menschen Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung. Damit hat sich die Zahl der Bedürftigen seit 2015 mehr als verdoppelt. Diese Zahlen bilden nicht

Nachsitzen beim Klimaschutz ...
So deutlich ist die Klimapolitik einer Bundesregierung von einem offiziellen Gremium wohl noch nie abgekanzelt worden. Der Expertenrat für Klimafragen, eingesetzt von der Regierung, sagt dem Kabinett Merz: Eure Berechnungen stimmen nicht, eure Maßnahmen reichen nicht, euer Kurs führt nicht zur Kl


Weitere Mitteilungen von Frankfurter Rundschau


Rheinische Post: Kein Heimvorteil für Merz und Spahn in NRW ...
Selbst in ihrem Heimatland Nordrhein-Westfalen erfahren Friedrich Merz und Jens Spahn deutlich weniger Zuspruch für ihre Kandidatur für den CDU-Parteivorsitz als die Saarländerin Annegret Kramp-Karrenbauer. Das zeigt eine exklusive Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Mentefactum für die

Seelennahrung - Rolf Börlins neustes Buch: "Die Freiheit kommt vom Herzen" ...
Die meisten Menschen freuen sich auf Weihnachten. Trotz aller Hektik, die das moderne Weihnachtsgeschäft mit sich bringt, ist Weihnachten für viele Menschen eine besondere Zeit der Besinnung, eine feierliche Zeit, die auch ein Stück weit der Seele gehört. Eine ganz besondere Seelennahrung für d

BERLINER MORGENPOST: Die Geister, die die SPD rief / Theresa Martusüber die Hartz-IV-Debatte ...
Detlef Scheele ist irritiert. Der Chef der Bundesarbeitsagentur wundert sich über eine Debatte aus den vergangenen Wochen, die sein Fachgebiet betrifft: Viele in der Politik wüssten offenbar nicht, sagt Scheele, wie das System der Grundsicherung - Hartz IV - funktioniert, über das sie seit ei

BERLINER MORGENPOST: Das Trauma von 2011 / Leitartikel von Florian Schmidtüber die Grünen und ihr Umfragehoch ...
Die Botschaft, die die Grünen derzeit verbreiten wollen, ist eindeutig: Gehen Sie bitte weiter, hier gibt es nichts zu sehen. Umfragehoch? 24 Prozent Zustimmung, Spitzenreiter unter den Berliner Parteien? Grünes Rathaus? Alles nur eine Momentaufnahme, noch ist nichts entschieden. Diese Haltung


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z