Kölner Stadt-Anzeiger: "Der Westen muss Kriegsschiffe in das Schwarze Meer entsenden"
Ukrainischer Botschaft Andrij Melnyk hofft auf Vermittlerrolle Deutschlands
ID: 1674641
die Unterstützung westlicher Staaten, besonders von Deutschland, im
Konflikt mit Russland im Asowschen Meer. "Der perfide Krieg Moskaus
in der Ostukraine hat eine absolut neue Dimension erreicht", sagte er
dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwoch-Ausgabe). Die Lage bleibe sehr
angespannt. Drei ukrainische Schiffe hätten den Hafen von Mariupol im
Asowschen Meer anlaufen und friedlich die Straße von Kertsch
passieren wollen, so Melnyk. Dort sei gemäß des bilateralen Vertrages
von 2003 Navigationsfreiheit garantiertt. "Dabei wurden die Schiffe
zuerst an der Passage durch die Meeresenge gehindert, dann auf dem
Rückweg verfolgt, beschossen und gekapert - wie von Piraten im frühen
Mittelalter -, ukrainische Matrosen verletzt, gefangengenommen, die
Schiffe verschleppt", erklärte der ukrainische Diplomat.
Dass Russland die Ukraine einer Provokation bezichtige, sei
"Zynismus pur und totale Verdrehung von Tatsachen", sagte er. "Daher
muss Deutschland endlich handeln, um diese aggressive Politik
Russlands im Schwarzen und Asowschen Meer im Keim zu ersticken."
Melnyik forderte "sowohl die Einführung neuer, viel schärferer
Sanktionen gegen alle Verantwortlichen in Moskau sowie "die
Entsendung von Kriegsschiffen unserer westlichen Partner,
einschliesslich der Bundesrepublik, um die Russen in die Schranken
des Völkerrechts zu weisen und ihnen den Appetit zu verderben,
weitere gefährliche Eskalation zu betreiben". Zudem müsse Russland
die 23 ukrainische Marinesoldaten und die willkürlich aufgebrachten
Schiffe sofort freilassen. "Dabei zählen wir auf die zentrale
Vermittlerrolle Deutschland."
Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 2080
Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 27.11.2018 - 13:38 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1674641
Anzahl Zeichen: 2064
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Köln
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 275 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Kölner Stadt-Anzeiger: "Der Westen muss Kriegsschiffe in das Schwarze Meer entsenden"
Ukrainischer Botschaft Andrij Melnyk hofft auf Vermittlerrolle Deutschlands"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
K (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Musikerin und Model Sarah Bora leidet bis heute unter den Folgen ihrer früheren Beziehung, in der sie jahrelang psychischer und körperlicher Gewalt ausgesetzt war. "Ich fühle mich in keinem Zuhause sicher", sagt sie im Podcast "Talk mit K" des "Kölner Stadt-Anzeiger&qu
Deutsch-Iraner nach Schüssen auf Essener Synagoge festgenommen - Vorwurf: Anstiftung zum Anschlag ...
Nach den Schüssen an der Alten Synagoge in Essen ist ein Mann festgenommen worden. Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe) berichtet, handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen Deutsch-Iraner. Ihm wird die Anstiftung zu einem Anschlag vorgeworfen. Nach Informationen der Z
Evangelischer Präses sagt ökumenische Adventsvesper mit Woelki ab - Sorge vor "Überlagerung" durch innerkatholische Auseinandersetzungen ...
Wegen der anhaltenden Auseinandersetzungen um den Kölner Kardinal Rainer Woelki hat der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Thorsten Latzel, die traditionelle ökumenische Vesper zum Advent kurzfristig abgesagt. "Der Gottesdienst am Anfang des Advents wird durch die Ereignisse im
Weitere Mitteilungen von K
Skandal: Extreme Missstände in Oldenburger Rinderschlachthof waren den Behörden schon seit Jahren bekannt ...
Berlin/Oldenburg, 27.11.2018. Wie jetzt erst öffentlich bekannt wurde, waren die Verstöße gegen das Tierschutzgesetz und die extremen Missstände in dem Skandal-Schlachthof in Oldenburg bereits seit Jahren bekannt. In einer Sitzung des Oldenburger Stadtrates bestätigte der Leiter des Veterinära
?Schlechter hören und nun? die Fördergemeinschaft Gutes Hören hat nachgefragt ...
(Mynewsdesk) FGH, 2018 ? Was machen Menschen, die nach eigener Einschätzung schlechter hören als früher? Dieser Frage ist die Fördergemeinschaft Gutes Hören nachgegangen und hat dazu 699 Personen aller Altersstufen befragt*. Die größte Gruppe bildeten dabei mit 51% diejenigen, die nichts tun
Neue Westfälische (Bielefeld): "In der Sache oft einig, über den Weg oft unterschiedlicher Meinung" Nadja Lüders, Generalsekretärin der NRW-SPD, zum Parteiaustritt des Dortmunder Bundest ...
Dortmund/Düsseldorf. Nadja Lüders, Generalsekretärin der NRW-SPD, hat den Parteiaustritt des direkt gewählten Dortmunder Bundestagsabgeordneten Marco Bülow (47) bedauert. "In der Sache waren wir oft einig, häufig jedoch unterschiedlicher Meinung über den besten Weg, um unsere Ziele z
ARAG Verbrauchertipps ...
Taxifahrer - Lohn nur per Knopfdruck? Wenn die Fahrer während ihrer Standzeit nicht alle drei Minuten einen Signalknopf in ihrem Taxi drücken, warten sie nicht etwa auf den nächsten Fahrgast, sondern machen Pause. Und dafür gibt es keinen Lohn. So zumindest die Rechnung des Taxiunternehmens, da




