Ermittler der Pelz Polizei auf Streife in deutschen Innenstädten
ID: 1675174
Innenstädten von Wiesbaden, Würzburg, Braunschweig und Halle (Saale)
auf Streife. Die Aktivisten des Deutschen Tierschutzbüros werden
verkleidet durch Einkaufsstraßen ziehen und Pelzträger über die
Hintergründe ihrer Pelzkleidung informieren. Die
Tierrechtsorganisation will damit darüber aufklären, dass noch immer
100 Millionen Pelztiere gequält und getötet werden, um Mäntel,
Accessoires, oder auch nur kleine Einzelteile aus Pelz herzustellen.
Und das, obwohl Pelz immer mehr in der Kritik steht und es genug gute
Alternativen gibt. Das Deutsche Tierschutzbüro möchte durch diese
Aktion Pelzträgern helfen, Echtpelz von Kunstpelz zu unterscheiden
und das unsägliche Tierleid hinter dem Produkt aufzeigen.
Ob Pelzbesätze an Jacken und Mützen, ganze Mäntel oder nur kleine
Accessoires: Pelz ist weiterhin auf den Straßen präsent. Ein großes
Problem stellt die fehlende Deklarationspflicht in Deutschland dar.
Sehr viele Verbraucher wissen oftmals nicht, dass es sich bei dem
erworbenen Produkt um Echtpelz handelt. Sie orientieren sich am
Preis, doch erschreckenderweise kann Kunstpelz sogar teurer sein als
echter. Die erforderliche Bezeichnung "enthält nichttextile Teile
tierischen Ursprungs" an den Produkten, sagt überhaupt nichts über
die verwendete Tierart, die Herkunft, geschweige denn die
Haltungsbedingungen aus. "Verbraucher werden hier nicht umfassend
aufgeklärt. Deswegen gehen die Ermittler der Pelz Polizei auf Streife
informieren über die grausamen Hintergründe von Pelz. Denn für Mode
sollte und darf einfach kein Tier leiden", Jan Peifer,
Vorstandsvorsitzender des Deutschen Tierschutzbüros.
Die Aktivisten des Deutschen Tierschutzbüros bieten auf ihrer
Streife den Service an, den erworbenen Pelz vor Ort untersuchen und
testen zu lassen. Dabei wird bestimmt, ob es sich um Echt- oder
Kunstpelz handelt. Sie werden Pelzträger direkt ansprechen und
darüber aufklären, was es mit dem Produkt auf sich hat und welche
enorme und unnötige Tierqual dahintersteckt. Die Pelz Polizei war auf
dieser Mission bereits in Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart und Mannheim
unterwegs. Weitere Einsätze sind geplant.
Die Gewinnung von Pelz gehört weiterhin zu den qualvollsten
Elementen in einem System der Ausbeutung von Tieren. Die meisten
Pelztierfarmen befinden sich in Fernost, Finnland und Polen, also in
Ländern, in denen es nur ein sehr schlechtes bzw. überhaupt kein
Tierschutzgesetz gibt. In winzigen Käfigen, in denen Umdrehen meist
nicht möglich ist, leiden die, oft extra hochgemästeten, Tiere. Nach
nur wenigen Lebensmonaten werden die Füchse, Marderhunde, Kaninchen
und Nerze brutal getötet, um ihnen das Fell abzuziehen. Der Rest der
getöteten Tiere wird in der Regel entsorgt und findet keine weitere
Verwertung. Die Felle der geschundenen Tiere werden zu Pelz
verarbeitet und auch in Deutschland in rauen Mengen vor allem als
Accessoires an Jacken und Handtaschen verkauft.
Um Anmeldung wird gebeten.
Die Stationen der Ermittler der Pelz Polizei im Überblick:
Donnerstag, 29. November:
Wiesbaden (Kreuzung Ellenbogengasse/Neugasse/Schulgasse): 10.15
Uhr
Würzburg (Platz am Vierröhrenbrunnen): 14.15 Uhr
Freitag, 30. November:
Braunschweig (an der Katzenstele; Damm/Kattreppeln): 10.00 Uhr
Halle (Marktplatz; Einmündungsbereich Leipzigerstraße): 14.15 Uhr
Informationen zur Aktion finden Sie unter:
http://www.tierschutzbuero.de/pelz/
Bildmaterial erhalten Sie gern auf Anfrage.
Pressekontakt:
Fabian Steinecke, Pressesprecher Deutsches Tierschutzbüro e.V.,
Tel.: 030-2700496-11; 0174-6970841; presse@tierschutzbuero.de
Original-Content von: Deutsches Tierschutzbüro e.V., übermittelt durch news aktuell
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Datum: 28.11.2018 - 14:54 Uhr
Sprache: Deutsch
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Berlin / Wiesbaden / Würzburg / Braunschweig / Halle(Saale)
Kategorie:
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