Schön/Schipanski: Digitalgipfel zentrales Zukunftsforum
ID: 1676974
In Nürnberg findet am heutigen Dienstag der Abschlusstag des
Digitalgipfels der Bundesregierung mit dem Schwerpunkt "Künstliche
Intelligenz" statt. Hierzu erklären die stellvertretende Vorsitzende
der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Nadine Schön, und der
digitalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen
Bundestag, Tankred Schipanski:
Nadine Schön: "Die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI)
hat in den letzten Jahren bedingt durch bessere Rechenkapazitäten,
immer mehr verfügbare Daten und massive Investitionen in Forschung
und Entwicklung rasante Fortschritte gemacht. Neben diesem
technologischen zieht KI aber auch einen gesellschaftlichen Wandel
nach sich. Es stellen sich neue Fragen zur Souveränität, zur Art des
Arbeitens, zu Hierarchien und Persönlichkeitsrechten, aber auch zu
Nachhaltigkeit, Effektivität, Individualität und Personalität. Um all
diese Herausforderungen meistern zu können, brauchen wir mehr
digitale Bildung. Mit der Verabschiedung der Grundgesetzänderung
haben wir im Bundestag den Weg für den DigitalPakt Schule frei
gemacht, mit dem der Bund 5 Milliarden Euro in die digitale
Infrastruktur der Länder investieren will. Jetzt sind die Länder an
der Reihe. Hier der Appell: Wir brauchen endlich mehr digitale
Bildung in den Schulen und zwar schnell. Deswegen muss an dem Ziel
festgehalten werden, den DigitalPakt Schule schnellstmöglich zu
ermöglichen."
Tankred Schipanski: "Künstliche Intelligenz ist der Schlüssel für
Wachstum und Wohlstand der Zukunft. Deshalb ist es gut, dass der
Digitalgipfel der Bundesregierung dieses Thema zum Schwerpunktthema
gemacht hat. Denn Deutschland muss, gemeinsam mit unseren
europäischen Partnern, zum KI-Standort Nummer 1 in der Welt werden.
Die KI-Strategie der Bundesregierung liefert hierzu die richtige
Struktur. Sie gilt es nun, engagiert umzusetzen - durch Investitionen
in 100 neue Professuren, durch die aktive Einbindung der Wirtschaft,
um den Transfer in konkrete, kommerzielle Anwendungen zu ermöglichen,
aber auch den weltweit einzigartigen Mittelstand zu stärken und
Gründer und Startups zu unterstützen, sowie durch aktive politische
Gestaltung, damit KI in der ganzen Gesellschaft akzeptiert wird.
Besonders wichtig ist beim zentralen Zukunftsthema Künstliche
Intelligenz, dass die 12 geplanten KI-Kompetenzzentren nicht an einem
Ort gebündelt werden, sondern - wie in der Strategie vorgesehen,
überregional verteilt sind. Hier müssen besonders die Ostdeutschen
Länder berücksichtigt werden."
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Datum: 04.12.2018 - 12:39 Uhr
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