Pega-Studie ergibt nur knappe Mehrheit für zentrale Online-Registrierung
Die meisten Internetnutzer haben eine Vielzahl von Online-Konten – für das Online-Banking, für Social-Media-Konten und für diverse Online-Shops. Zehn und mehr dieser Konten sind keine Seltenheit. Bei jedem dieser Konten muss man sich anmelden und persönliche Daten hinterlegen, was nicht nur aufwändig ist, sondern auch ein ständiges Sicherheitsproblem, denn für jedes Konto müssen separat Zugangsdaten und Passwörter verwaltet werden.
Ein zentrales Online-Profil würde diese Probleme lösen: Alle persönlichen Daten könnten bei einer zuverlässigen, zentralen Instanz gespeichert werden und von hier aus berechtigten Nutzern – Online-Shops, Social-Media-Plattformen, Reisebüros oder Versicherungen – zur Verfügung gestellt werden. Das wiederholte Ausfüllen von Registrierungsformularen würde entfallen.
So praktisch eine derartige zentrale Registrierung sein kann – was halten die Nutzer von diesem Konzept? Würde es überhaupt auf breite Akzeptanz stoßen? Pegasystems hat im Rahmen einer Umfrage unter 2.000 Erwachsenen in Deutschland die Bereitschaft ermittelt, einer zentralen Instanz anstelle einer Vielzahl von Geschäftspartnern persönliche Daten zu überlassen.
Demnach wären 34% der Befragten an einer solchen Lösung zumindest einigermaßen interessiert. 23% sind ein wenig interessiert, 29% sind gar nicht interessiert, während 14% keine Meinung zu diesem Thema haben.
Dabei sprechen sich Männer (62%) eher dafür aus als Frauen (52%), jüngere Befragte (18 bis 24 Jahre) sind gegenüber einer zentrale Registrierung mit 67% etwas mehr aufgeschlossen als ältere; von den über 55-Jährigen zeigen sich lediglich 55% zumindest ein wenig interessiert.
Unter denen, die Interesse zeigen, würde rund die Hälfte ihre Daten am ehesten einer Bank anvertrauen; nur rund ein Drittel staatlichen Institutionen; Social-Media-Plattformen würde knapp ein Viertel von ihnen ihre Daten zu diesem Zweck überlassen.
"Angesichts der Bedeutung der digitalen Kanäle müssen endlich zeitgemäße Lösungen für die Online-Registrierung entwickelt werden", erklärt Harald Esch, Geschäftsführer und Vice President Sales DACH bei Pegasystems in München. "Die Möglichkeit einer plattformübergreifenden Registrierung würde auch der zunehmenden Konzentration im Online-Handel entgegenwirken: Bei den großen Plattformen sind die Kunden ohnehin schon angemeldet, bei kleineren Anbietern bedeutet jede Anmeldung einen neuen Aufwand, den viele Nutzer scheuen. Derzeit ist das Interesse der Kunden an einem zentralen Online-Profil allerdings noch recht verhalten. Was wenig verwundern kann, denn das Modell wird kaum propagiert. Tatsächlich verschläft der Einzelhandel auch dieses Thema, um sich hinterher zu wundern, wenn ihm die großen Player wieder Markanteile abnehmen."
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Pegasystems (NASDAQ: PEGA) bietet vorkonfektionierte Softwareanwendungen für Vertrieb, Marketing, Service und Operations. Die Pega-Lösungen beinhalten Artificial-Intelligence (AI)-Technologie für ein optimiertes Kundenerlebnis – kanalübergreifend und in Echtzeit. Zu den Kunden von Pegasystems zählen einige der größten und innovativsten Unternehmen der Welt. Pega-Anwendungen sind On-Premise oder in der Cloud verfügbar und werden auf der einheitlichen Pega PlatformTM entwickelt. Die Umsetzung kritischer Geschäftsprozesse kann auf der Plattform mit ihren visuellen Werkzeugen problemlos erweitert und schnell an wechselnde Anforderungen der Unternehmen angepasst werden. Weitere Informationen sind unter www.pega.com verfügbar.
Christina Haslbeck
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Datum: 11.12.2018 - 17:21 Uhr
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Freigabedatum: 11.12.2018
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