Spitzenverband BIV-OT begrüßt Verbot von Hilfsmittel-Ausschreibungen
ID: 1682974
(BIV-OT) begrüßt ausdrücklich das Vorhaben von
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), künftig die Ausschreibung
von Hilfsmitteln durch die Krankenkassen zu verbieten. Die
wohnortnahe und qualitätsvolle Versorgung mit medizinischen
Hilfsmitteln vom Rollstuhl bis zur Prothese, stellt einen der
Grundpfeiler des im Frühjahr 2017 in Kraft getretenen Heil- und
Hilfsmittelversorgungsgesetzes (HHVG) dar. Speziell bei Produkten mit
hohem Dienstleistungsanteil sollte nach dem Willen des Gesetzgebers
Verhandlungsverträge zwischen gesetzlichen Krankenkassen und
Leistungserbringern das Mittel der Wahl sein.
Der Gesetzgeber hatte die Regularien für Ausschreibungen mit dem
HHVG zuletzt verschärft. Jedoch fuhren einige Krankenkassen in
sensiblen Versorgungsbereichen mit Ausschreibungen und
Open-House-Modellen fort. Dagegen positionierte sich der BIV-OT früh
und eindeutig, und erhielt Unterstützung durch das
Bundesversicherungsamt (BVA) und die Wissenschaftlichen Dienste des
Deutschen Bundestages.
"Es kann nicht sein, dass Krankenkassen nach wie vor unter dem
Credo "Verhandelt wird nicht!" einfach so weitermachen, als habe es
die Initiative des Gesetzgebers mit dem HHVG nie gegeben. Die mit dem
HHVG verbundene Qualitätsoffensive wurde durch einige Krankenkassen
ausgebremst, der Wille des Gesetzgebers dabei missachtet. Daher
begrüßen wir es ausdrücklich, dass das Gesundheitsministerium nun
handelt und auf die Umsetzung des Gesetzes besteht. Ohne dieses
Handeln würde sich der ruinöse Preiskampf auf dem Rücken der
Patienten weiter verstärken und birgt die Gefahr, dass die gesamte
deutsche Gesetzgebung im Gesundheitswesen infrage gestellt wird. Es
geht kein Weg mehr an einem Verbot der Ausschreibung vorbei", so
Klaus-Jürgen Lotz, Präsident des BIV-OT.
Detailierte Informationen unter:
www.biv-ot.org/aktuelles/versorgung_sichern/index_ger.html
Über den Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik
Der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) vertritt
als Spitzenverband des orthopädietechnischen Handwerks mehr als 2.500
Sanitätshäuser und orthopädietechnische Werkstätten mit etwa 40.000
Beschäftigten. Jährlich versorgen die angeschlossenen Häuser mehr als
20 Millionen Patienten mit Hilfsmitteln. Der BIV-OT vertritt damit
bundesweit Leistungserbringer, die dauerhaft den höchsten
Anforderungen an eine wohnortnahe und flächendeckende
Patientenversorgung entsprechen und als Innovationstreiber im
deutschen Gesundheitsmarkt wirken.
Pressekontakt:
Kirsten Abel
Pressesprecherin des
Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik
Reinoldistr. 7 -9
44135 Dortmund
Telefon: 01715608125
E-Mail: abel@biv-ot.org
Original-Content von: Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.12.2018 - 16:12 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1682974
Anzahl Zeichen: 3219
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
Diese Pressemitteilung wurde bisher 643 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Spitzenverband BIV-OT begrüßt Verbot von Hilfsmittel-Ausschreibungen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bundesinnungsverband f (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
"Wir versorgen Deutschland" (WvD) begrüßt die Ankündigung des Bundeswirtschaftsministeriums, das Energiekostendämpfungsprogramm für den Mittelstand und insbesondere auf Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen zu erweitern, die ihre gestiegenen Kosten nicht weitergeben können. Das
Paraspitzensport: Medizin mit Nebenwirkungen / Umsetzung des Rechts auf Teilhabe verläuft in Deutschland noch immer schleppend (FOTO) ...
Für Athleten wie Extremsportler Stephan Büchler und Leichtathlet Felix Streng scheint - auch dank ihrer Erfolge - Teilhabe selbstverständlich zu sein. Sie erhalten über ihre Sportverbände eine optimale Versorgung durch Ärzte, Therapeuten und Orthopädietechniker. Sponsoren übernehmen in der
Hauptsache Bewegung: / Parasportler Dietmar Nikolaus und Stephan Büchler lieben die Geschwindigkeit ...
Monoski, Rollstuhlsport oder Wasserski - kein Sport scheint Dietmar Nikolaus schnell genug zu sein. Den doppeltamputierten Trainer und Übungsleiter sowie Spieler der Rollstuhlbasketball-Spielgemeinschaft Rostock-Greifswald zieht es zudem in den warmen Monaten für den Wasserskisport ans Wasser un
Weitere Mitteilungen von Bundesinnungsverband f
Zahnärztlicher Notdienst: proDente listet deutschlandweit Infostellen ...
Bundesweit bieten Zahnarztpraxen einen Notdienst für Patienten mit Zahnschmerzen an. In den meisten Fällen können Zahnärzte und Praxismitarbeiter die Schmerzen lindern. Umfassendere Behandlungen sind im Rahmen dieses Notdienstes jedoch nicht möglich. Denn die Praxen arbeiten in kleiner Besetzun
WW Global Wellness Study - 90 Prozent der Erwachsenen hat feste Gesundheits- und Wellnessziele für 2019, 73 Prozent sagen aber, dass sie sich nie so gesund fühlen wie gewünscht (FOTO) ...
Studie unterstreicht die WW Vision, der weltweit führende Partner im Bereich Wellness zu werden. Die heute von WW (ehemals Weight Watchers / Nasdaq: WTW) veröffentlichte "WW Global Wellness Study" zu den Themen Gesundheit und Wellness zeigt: Sowohl in Deutschland als auch welt
Fachärztlich durchgeführte Augenlidstraffung in der renommierten e-sthetic® Klinik in Essen ...
Die e-sthetic® Fachklinik in Essen ist eine moderne Privatklinik für die Plastische und Ästhetische Chirurgie. Ein Behandlungsschwerpunkt ist die operative Augenlidstraffung (Blepharoplastik). Sowohl bei der Oberlidstraffung als auch bei der Unterlidkorrektur verfügt Klinikleiter Dr. med. Daniel
Gesund leben ...
Rauchen ist eine Sucht – daran führt kein Weg vorbei! Die meisten Raucher wollen mit dem Rauchen aufhören, doch das ist nicht einfach. Wie bei jeder Sucht hat sich das menschliche Gehirn an das Suchtverhalten bzw. an die zugeführte Substanz gewöhnt. Es ist genau diese Gewöhnung, die es so sch




