NOZ: First Lady Büdenbender: Ich möchte ins Richteramt zurückkehren
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zurückkehren
"Wann auch immer das sein wird" - Deutschlands First Lady
beschreibt Zusammenarbeit mit dem Bundespräsidenten als "total neue
Erfahrung"
Osnabrück. Elke Büdenbender, Deutschlands First Lady, hat es als
"total neue Erfahrung" bezeichnet, mit ihrem Ehemann, Bundespräsident
Frank-Walter Steinmeier, "zusammen zu arbeiten" und bei den
zahlreichen gemeinsamen Terminen als Präsidentenpaar "so viel
zusammen zu sein". In einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker
Zeitung" sagte die frühere Richterin, während seiner Amtszeit als
Außenminister sei ihr Mann "manchmal nur für Stunden zu Hause
gewesen". Mit Blick auf das zurückliegende Jahr erklärte die
56-Jährige: "Wir stützen uns - und gehen dabei auch kritisch
miteinander um." Büdenbender, die nach der Ausbildung zur
Industriekauffrau ein Jura-Studium abschloss, kann sich vorstellen,
in ihren alten Beruf als Richterin zurückzukehren. "Seit ich 16 bin,
habe ich einen Beruf ausgeübt und mein eigenes Geld verdient. Von
meinem Amt als Richterin bin ich derzeit ja nur beurlaubt", sagte
sie. Das Verwaltungsgericht, an dem sie vor Amtsantritt ihres Mannes
im Februar 2017 tätig gewesen sei, liege nicht weit von Schloss
Bellevue entfernt, dem Amtssitz des Bundespräsidenten. "Mit meinen
Kollegen bin ich weiterhin in gutem Kontakt. Perspektivisch möchte
ich wieder als Richterin arbeiten - wann auch immer das sein wird",
sagte Büdenbender. Gemeinsames Anliegen des Präsidentenpaars bleibt
nach Büdenbenders Worten die Verbesserung der beruflichen Bildung.
"Es gibt einiges zu tun", unterstrich die Präsidenten-Ehefrau. So
fehlten Berufsschullehrer und -lehrerinnen, auch sei die
Meisterausbildung zu teuer. Die First Lady plädierte ferner dafür,
nach dem Vorbild des Semestertickets für Studierende auch
Auszubildenden, vor allem auf dem Land, kostenlose Fahrten im
Öffentlichen Nahverkehr zu ermöglichen. Ferner sollten die Unterkunft
in Wohnheimen ermöglicht und internationale Austauschprogramme
ausgebaut werden.
Büdenbender: Das Weihnachtsmenü ist bei uns völlig
überraschungsfrei
"Es gibt seit Jahrzehnten das gleiche, nämlich Kassler mit
Sauerkraut" - Die Präsidentenfamilie reist zu Eltern und Geschwistern
Osnabrück. Elke Büdenbender, Deutschlands First Lady, erwartet
keine Überraschungen am Weihnachtsfest - zumindest, wenn es um das
Festessen am Heiligabend geht. "Das Menu ist völlig
überraschungsfrei: Es gibt seit Jahrzehnten das gleiche, nämlich
Kassler mit Sauerkraut", sagte die Ehefrau von Bundespräsident
Frank-Walter Steinmeier im Interview mit der "Neuen Osnabrücker
Zeitung". Auf dem Programm stehe zu Weihnachten Familien-Hopping und
zunächst gehe es am Heiligen Abend ins Lippische. "Deshalb ist meine
mittlerweile 89-jährige Schwiegermutter für das Festessen zuständig.
Da besteht sie drauf", sagte Büdenbender. "Und wenn wir dann meinen
88-jährigen Vater besuchen, gibt es auch eine gute Tradition: Dann
kochen meine Brüder", fügte sie hinzu.
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Datum: 22.12.2018 - 10:00 Uhr
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