KN: Holstein Kiel plant provisorische Tribüne für 7000 Zuschauer
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Stadion innerhalb der nächsten Wochen eine provisorische
Stahlgerüst-Tribüne zu errichten, die Platz für bis zu 7000
zusätzliche Zuschauer bietet. Das berichten die "Kieler Nachrichten"
(Mittwochsausgabe) unter Berufung auf die Vereinsspitze. Mit dem
Provisorium sollen die Lizenzauflagen der Deutschen Fußball-Liga
erfüllt werden.
Falls das Wetter mitspielt und Sicherheitsfragen rechtzeitig
geklärt sind, könnte den Informationen zufolge sogar bereits zum
DFB-Pokal-Achtelfinalspiel gegen den Bundesligisten FC Augsburg am 6.
Februar auf der Fläche der ehemaligen Gästetribüne ein erster
Tribünenteil stehen: ein Stehplatzbereich für knapp 4000 Fans. Bis
zum Ende der Saison solle die Tribüne nach den Vorstellungen von
Holstein dann um weitere rund 3000 Sitzplätze erweitert werden,
berichtet die Zeitung. "Ich bin froh, dass wir so die Chance
bekommen, die Auflagen der Deutschen Fußball-Liga zu erfüllen", sagte
Holstein-Präsident Steffen Schneekloth der Zeitung. Mit der
Konstruktion würde das Holstein-Stadion spätestens ab dem Sommer rund
17.000 Zuschauer fassen, das wären 2000 mehr, als die DFL verlangt.
Am Donnerstag ist der Zeitung zufolge ein Treffen mit Vertretern
von Polizei, Feuerwehr, Bauamt und Architekten geplant, auf dem
Sicherheits-, Brandschutz- und Lärmschutzfragen besprochen werden
sollen. "Der Februar als Zieltermin für den ersten Tribünenteil ist
sportlich, der März jedoch realistisch", sagte Oberbürgermeister Ulf
Kämpfer (SPD) dem Blatt.
Laut Holstein-Geschäftsführer Wolfgang Schwenke kostet die
überdachte Tribüne mehr als vier Millionen Euro, die der Verein
komplett übernehmen will. Damit würde ein neues
Ausschreibungsverfahren vermieden. Bei der bisherigen europaweiten
Ausschreibung für den Bau einer neuen Ost-Tribüne hatte sich kein
Bauunternehmen gefunden.
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Telefon: 0431/903-2810
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Datum: 09.01.2019 - 07:00 Uhr
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