Solarbranche stellt sich dem Wettbewerb
ID: 168605
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1. Deutsches Solarforum
17. und 18.März 2010, Hotel Concorde, Berlin
Berlin/Düsseldorf, Februar 2010. Noch im Februar 2010 will die Bundesregierung
die umstrittene Kürzung der Solarförderung verabschieden. Nach einem
koalitionsinternen Streit über den Zeitpunkt und die Höhe der Kürzungen, haben
sich CDU/CSU und FDP bei den garantierten Abnahmepreise für Sonnenstrom von
Hausdächern auf eine Kürzung um 16 Prozent ab dem 1. Juni geeinigt. Über die
Vergütung von Solaranlagen auf Freiflächen wird noch verhandelt. Da die
Kürzungen zusätzlich zu den ohnehin vorgesehen Kürzungen der Solarentgelte
vorgesehen sind, haben bereits über 20.000 Beschäftigte aus der Solarindustrie
gegen die Pläne der Regierung protestiert und fürchten um die
Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Solarindustrie.
Auf dem 1. Deutschen Solarforum (17. und 18. März 2010, Berlin) für
Energieversorger und Anlagenbetreiber stellt Dr. Karin Freier (Bundesministerium
für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) die Pläne der neuen
Bundesregierung zur Förderung der Solarenergie vor und erläutert die Maßnahmen
der Politik gegen eine Über- und Unterförderung der Solarenergie. Nach dem hohen
Preisverfall der Solarmodule im letzten Jahr um über 30 Prozent räumt die
Solarindustrie eine zu hohe deutsche Solarförderung ein. Gleichzeitig fürchtet
sie aber bei einer zu starken Absenkung um ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber
preiswerten Anbietern aus Fernost.
Anton Milner, Vorstandsvorsitzender Q-Cells, zeigt die zunehmende
Wettbewerbsituation für die deutschen Markführer durch die asiatische Konkurrenz
auf und gibt einen Ausblick auf die anstehende Konsolidierung der Branche.
Gemeinsam mit Dr. Peter Asmuth (STAWAG Stadtwerke Aachen AG), Hansjörg
Lerchenmüller (Concentrix Solar GmbH), Jens Vorbrodt (Siemens AG) und Matthias
Willenbacher (juwi Holding AG) diskutiert Milner über die Zukunft der
Solarenergie in Deutschland und auf den internationalen Märkten.
Großprojekte wie das Solarthermische Kraftwerk Desertec in Nordafrika oder der
Solarpark Lieberose werden auf dem von EUROFORUM organisierten Solarforum ebenso
vorgestellt wie Fragen der Versorgungssicherheit durch erneuerbare Energien. Dr.
Rainer Kistner (Ferrostaal AG) berichtet von der steigenden Bedeutung der
Solarthermie auf dem spanischen Markt und berichtet vom solarthermischen
Kraftwerk Andasol 1-3.
Während in Deutschland über eine Reduzierung der Solarförderung gestritten wird,
soll in Großbritannien nach deutschem Vorbild ein Einspeisetarif eingeführt
werden, um die Solar-Kapazitäten im Königreich zu erhöhen. Auch die USA haben
Anreize für die Installation von Photovoltaik-Anlagen gesetzt. Über den Einstieg
auf dem US-amerikanischen Markt spricht Christoph Fark (Schott Solar CSP GmbH).
Die Marktaussichten für Hersteller, Investoren und Anlagenbetreiber auf den
europäischen und internationalen Märkten sind ein weiteres Thema der Konferenz,
die auch über den aktuellen Stand der Solarforschung und Fragen der
Netzstabilität informiert.
Das vollständige Programm finden Sie unter:
http://www.euroforum.de/pr-solarforum
Weitere Informationen:
Dr. phil. Nadja Thomas
Senior-Pressereferentin
EUROFORUM Deutschland SE
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Tel.: +49 211/96 86-33 87
Fax: +49 211/96 86-43 87
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Datum: 12.02.2010 - 13:03 Uhr
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