Rheinische Post: Außenhandelschef fordert britischen Wiedereintritt nach dem Brexit
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EU aufgefordert, die Briten nach einem möglichen harten Brexit zum
Wiedereintritt in die EU zu bewegen. "Wenn es in Folge des gestrigen
Votums zu einem unkontrollierten Brexit kommen sollte, dann müssen
die Regierungschefs der EU-Mitgliedstaaten zusammen mit der EU alle
Anstrengungen unternehmen, die britische Gesellschaft von den
Vorteilen eines Wiedereintritts zu überzeugen", sagte Bingmann der
Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Donnerstag). Selbst im schlechtesten
Szenario dürfe der Brexit nur eine "vorübergehende Randnotiz der
europäischen Geschichte" werden. Allerdings sei auch nach der
Niederlage von Premierministerin May noch nicht alles verloren. "Ein
harter Brexit kann immer noch abgebogen werden, wenn die Briten das
wollen", sagte der Präsident des Bundesverbandes Großhandel,
Außenhandel, Dienstleistungen (BGA). "Nach der Abstimmung darf jetzt
kein Automatismus eintreten, der zu einem ungeregelten Austritt aus
der EU führt. Vielmehr müssen jetzt alle Möglichkeiten auf den Tisch,
dazu zählt auch ein zweites Referendum im Vereinigten Königreich",
sagte Bingmann, "die Brücken dürfen nun nicht eingerissen werden".
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Datum: 17.01.2019 - 00:00 Uhr
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