Andrea Ypsilanti im Gespräch mit dem Chef der Internetzeitung ngo-online
SPD-Politikerin plädiert für eine Politik, die sich am Gemeinwohl orientiert
"Das hat Vermittlung gebraucht", so Ypsilanti, aber schließlich sei es "zu einer breiten Zustimmung in der Bevölkerung" gekommen. "Alle Gegenkampagnen haben nicht gefruchtet." Sie glaubt, dass es einige in der SPD-Spitze bedauern, das inhaltliche Konzept der hessischen SPD nicht ernst genug genommen oder es sogar offen bekämpft zu haben.
Am 31. Januar 2010 hat Ypsilanti gemeinsam mit politischen Mitstreitern, Wissenschaftlern und Akteuren der sozialen Bewegung das "Institut Solidarische Moderne" gegründet. Das Institut soll eine Alternative zum jetzigen neoliberalen Gesellschaftsbild und zum ungezügelten Kapitalismus entwickeln. Viele gute Konzepte liegen laut Ypsilanti auf dem Tisch.
Sie müssten aber noch in ein praktisch-politisches Handlungskonzept zusammengeführt werden. Es gehe nicht nur um einzelne Stellschrauben, sondern um ein Gesamtkonzept. "Wir wollen eine gesellschaftliche Mehrheit organisieren, die die Reformfähigkeit in der Politik unumgänglich macht", so Ypsilanti.
Quelle: http://www.ngo-online.de/
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Journalistisches Konzept
Wie nie zuvor findet heute die politische Willensbildung und die machtpolitische Durchsetzung von Interessen über die Medien statt. Gleichzeitig beobachten wir eine zunehmende Übereinstimmung der von den Medien transportierten und protegierten Meinungen. Dies beruht wesentlich auf der engen Verzahnung der meisten Medien mit Nachrichtenagenturen und mit den Interessen von Gesellschaftern, Anzeigenkunden und politischen Parteien.
Journalismus bedeutet heute nur noch in den wenigsten Fällen die Suche nach der Wahrheit. Es dominiert der direkt oder indirekt praktizierte Meinungsjournalismus. Ausführlich wiedergegeben werden die Statements von mächtigen Akteuren. Kritische Stimmen werden als folkloristisches Beiwerk so dosiert, dass ihre Argumentationen machtpolitisch keine Wirkung entfalten können.
Die Internet-Zeitung ngo-online setzt der deutschen Medienlandschaft einen neuen Journalismus entgegen. Dieser soll den folgenden Ansprüchen genügen:
ngo-online moderiert einen anspruchsvollen Wettstreit der Fakten und Argumente von Personen und Institutionen mit den verschiedensten politischen Interessen.
ngo-online klärt auf über aktuelle Reformvorhaben, Grundsatzpositionen, Interessen, Personen und Institutionen.
ngo-online interessiert sich für die Strukturprobleme hinter den täglichen Ereignissen.
ngo-online berichtet über verschiedenste Geschehnisse und politische Aktivitäten in Deutschland und in aller Welt.
ngo-online informiert über den Mainstream ebenso wie über die Dinge am Rande der "Mitte".
ngo-online benennt die Probleme und Interessen der Starken ebenso wie die der Schwachen.
ngo-online berücksichtigt die in den meisten anderen Medien vernachlässigten Argumentationen in besonderem Maße.
ngo-online dokumentiert sachlich und argumentativ gehaltene Hintergrundpapiere und Originaltexte aus unterschiedlichsten Quellen.
ngo-online beteiligt Leserinnen und Leser an der politischen Willensbildung, indem Ihnen Raum für eigene Argumentationen und Sichtweisen gegeben wird.
Lesermeinungen ausdrücklich erwünscht.
(Quelle:http://www.ngo-online.de/12philosophie.php)
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Datum: 05.03.2010 - 14:47 Uhr
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