?Wer züchtet den schönsten Kristall-? - Mitmachen beim Schulwettbewerb und tolle Preise gewinnen!
Viele uns vertraute Substanzen kommen in kristalliner Form vor. Beispiele sind Salz, Zucker, Arzneimittel, Metalle - aber auch Nierensteine. So sind über 98 % der festen Erde kristallin. Natürliche Kristalle kennen wir als Mineralien. Seit Jahrtausenden faszinieren sie die Menschen durch ihre Größe, Farbe und äußere Form - Diamanten und andere Edelsteine aber auch durch ihren Wert. Das Wort ?????????? (?Kristallos?) bedeutete ursprünglich ?Eis?, da die alten Griechen dachten, Bergkristalle bestünden aus gefrorenem Wasser. Erst sehr viel später hat sich die heutige Bedeutung des Wortes etabliert.
Schon früher wurden natürliche Kristalle für technische Anwendungen genutzt. Mit dem industriellen Wandel im 20. Jahrhundert bekamen sie aber einen vollkommen neuen Stellenwert. Moderne Informations- und Kommunikationstechnik, digitale Massenmedien, LED-Beleuchtungen, Elektroautos, Industrieroboter, Computertomographen und noch vieles mehr: Erst Kristalle mit besonderen physikalischen Eigenschaften ermöglichten die revolutionären Innovationen, die heute im Alltag unverzichtbar sind. Dafür werden im industriellen Maßstab ?maßgeschneiderte? Kristalle hergestellt, die es in der Natur überhaupt nicht oder nicht in der geforderten Größe, Reinheit und Perfektion gibt.
Um jungen Menschen den Einfluss von Kristallmaterialien auf unser tägliches Leben bewusst zu machen, wurde bereits im Jahr 2014 der erste bundesweite Schulwettbewerb ?Wer züchtet den schönsten Kristall?? ins Leben gerufen. Über 340 Schülergruppen von 140 Schulen aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland, insgesamt 2.000 Schüler von der 5. bis zur 13. Jahrgangstufe, nahmen damals am Wettbewerb teil. Aufgrund der positiven Resonanz wird nun der 2. deutschlandweite Schulwettbewerb ?Wer züchtet den schönsten Kristall?? für Schülerinnen und Schüler der 5. bis 13. Jahrgangsstufe durchgeführt.
Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bis zum 30. April 2019 mit Angaben zur Gruppe, zur Schule und zur betreuenden Lehrkraft unter www.kristallwettbewerb.de notwendig. Am 1. Mai 2019 wird bekannt gegeben, welches wasserlösliche Salz verwendet werden soll, aus dem die Kristalle gezüchtet werden. Die ersten 250 Anmeldungen erhalten ihr Materialpaket kostenlos. Weiteren teilnehmenden Teams werden preiswerte Bezugsquellen genannt. Alle bekommen Kristallzüchtungsanleitungen zugeschickt; es gibt aber auch viele hilfreiche Hinweise im Internet. Bis Herbst 2019 ist dann Zeit, schöne und große Kristalle zu züchten.
Die Teams schicken ihre schönsten und größten Kristalle bis zum 15. November 2019 an die Organisatoren. Eine Jury wählt bis zum 15. Dezember 2019 aus den eingereichten Kristallen die besten Exemplare aus. Die ersten drei Sieger werden dann bei einer feierlichen Preisverleihung im Rahmen der Deutschen Kristallzüchtungstagung im März 2020 in München prämiert. Das Siegerteam erhält außerdem ein Preisgeld.
Der Schulwettbewerb ?Wer züchtet den schönsten Kristall?? wird vom Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB in Erlangen, der Deutschen Gesellschaft für Kristallwachstum und Kristallzüchtung e.V., dem LZE e.V. und dem P-Seminar ?Kristallwettbewerb? des Gymnasiums Eckental gemeinsam organisiert und durchgeführt.
Anmeldung und weitere Informationen unter www.kristallwettbewerb.de.
Das 1985 gegründete Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB betreibt entsprechend dem Fraunhofer-Modell angewandte Forschung und Entwicklung in den Geschäftsbereichen Leistungs- und Energieelektronik und Halbleiter. Dabei deckt das Institut in umfassender Weise die Wertschöpfungskette für komplexe Elektroniksysteme ab, vom Grundmaterial zum vollständigen Elektronik- und Energiesystem. Schwerpunkte liegen in den Anwendungsgebieten Elektromobilität und Energieversorgung.
Das Institut erarbeitet für seine Auftraggeber Lösungen auf den Feldern Materialentwicklung, Halbleitertechnologie und -fertigung, elektronische Bauelemente und Module, Aufbau- und Verbindungstechnik, Simulation, Zuverlässigkeit, bis hin zur Systementwicklung in der Fahrzeugelektronik, Energieelektronik und Energieinfrastruktur. Das IISB verfügt u.a. über umfangreiche Halbleiterprozesstechnik, ein Testzentrum für Elektrofahrzeuge und ein Anwendungszentrum für Gleichstromtechnik.
Der Hauptstandort des Fraunhofer IISB ist in Erlangen, daneben gibt es Standorte am Energie Campus Nürnberg sowie in Freiberg.
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Das 1985 gegründete Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB betreibt entsprechend dem Fraunhofer-Modell angewandte Forschung und Entwicklung in den Geschäftsbereichen Leistungs- und Energieelektronik und Halbleiter. Dabei deckt das Institut in umfassender Weise die Wertschöpfungskette für komplexe Elektroniksysteme ab, vom Grundmaterial zum vollständigen Elektronik- und Energiesystem. Schwerpunkte liegen in den Anwendungsgebieten Elektromobilität und Energieversorgung.Das Institut erarbeitet für seine Auftraggeber Lösungen auf den Feldern Materialentwicklung, Halbleitertechnologie und -fertigung, elektronische Bauelemente und Module, Aufbau- und Verbindungstechnik, Simulation, Zuverlässigkeit, bis hin zur Systementwicklung in der Fahrzeugelektronik, Energieelektronik und Energieinfrastruktur. Das IISB verfügt u.a. über umfangreiche Halbleiterprozesstechnik, ein Testzentrum für Elektrofahrzeuge und ein Anwendungszentrum für Gleichstromtechnik.Der Hauptstandort des Fraunhofer IISB ist in Erlangen, daneben gibt es Standorte am Energie Campus Nürnberg sowie in Freiberg.
Datum: 01.02.2019 - 12:23 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1692947
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Stadt:
Erlangen
Kategorie:
Bildung & Beruf
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