Rheinische Post: Bremer CDU-Spitzenkandidat ist frohüber Entscheidung der Partei gegen Friedrich Merz
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Bremen, Carsten Meyer-Heder, hat die Entscheidung der Bundespartei
gegen Friedrich Merz als Vorsitzenden als Hilfe im Wahlkampf in der
Hansestadt bezeichnet. "Merz hätte so stark polarisiert, dass die CDU
für viele in Bremen nicht wählbar gewesen wäre", sagte Meyer-Heder
der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Donnerstag). "Die CDU in Bremen
ist wahrscheinlich so konservativ wie die SPD in Bayern", fügte der
57-jährige IT-Unternehmer hinzu. Von Parteichefin Annegret
Kramp-Karrenbauer fühle er sich als Quereinsteiger in der Politik gut
unterstützt. Die CDU habe die Chance, nach der Wahl erstmals seit dem
Zweiten Weltkrieg in Bremen den Regierungschef zu stellen. Ihm
schwebe eine Jamaika-Koalition vor. CDU und FDP seien nah
beieinander. Und mit den Grünen, die derzeit mit der SPD regieren,
könne er sich ein Bündnis auch gut vorstellen. "Am Ende hängt es aber
sowieso daran, ob die handelnden Personen miteinander können", sagte
Meyer-Heder.
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Datum: 07.02.2019 - 00:00 Uhr
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