Wirtschaft brummt, Wiederwahl absehbar / Präsidentschaftswahlen im Senegal am 24. Februar
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Jahr voraussichtlich bei 6,2 Prozent, die Aufnahme der Öl-und
Gasproduktion ist für 2021 geplant, ein Jahr später finden die
Weltjugendspiele in der Hauptstadt Dakar statt: Gegenwart und Zukunft
Senegals scheinen wirtschaftlich gesehen positiv und
vielversprechend. Genauso gut sind die Aussichten für Präsident Macky
Sall, seine Wiederwahl gilt als sicher:
"Die Wahlen kommen aus seiner Sicht zu einem guten Zeitpunkt. Die
derzeit sehr guten wirtschaftlichen Perspektiven erhöhen die Chancen
auf eine Wiederwahl. Allerdings lebt ein Großteil der Bevölkerung
trotz des Wirtschaftsaufschwungs nach wie vor in Armut, der Senegal
ist alles andere als ein wohlhabendes Land", erklärt Carsten Ehlers,
Senegal-Experte von Germany Trade & Invest (GTAI).
Trotzdem gehört das Land zu den vielversprechendsten Staaten auf
dem afrikanischen Kontinent. Vor allem auch wegen seiner politischen
Stabilität, der herausragenden Rolle Dakars als wirtschaftliche
Drehscheibe Westafrikas und den geplanten Investitionen in die
Infrastruktur und die Landwirtschaft des Landes. Der Aufschwung des
Landes führt inzwischen zur lokalen Produktion von Konsumgütern, die
auf den Import von technischen Anlagen wie beispielsweise
Verpackungsmaschinen oder chemische Erzeugnisse angewiesen sind. Auch
Nahrungsmittel müssen auf absehbare Zeit importiert werden. Ein Markt
mit zahlreichen Geschäftschancen auch für deutsche Unternehmen. Diese
sind bisher kaum im Senegal präsent, aus unterschiedlichen Gründen:
"Ein Faktor ist da die Konkurrenz aus Frankreich. Die hat
natürlich aufgrund der Sprache und der gemeinsamen Geschichte die
Nase vorn. Allerdings können französische Firmen durchaus auch
Partner für ein Engagement im Senegal sein. Auch darüber hinaus ist
das Geschäftsumfeld schwierig, angefangen vom mangelnden rechtlichen
Rahmen bis hin zur fehlenden Transparenz", so Carsten Ehlers. Hinzu
komme, dass der Senegal mit seine 16 Millionen Einwohnern für sich
genommen kein besonders großer Markt ist. Allerdings: "Man darf nicht
vergessen, dass das Land so etwas wie das Eingangstor für ganz
Westafrika ist. Und das ist ein Markt von erheblicher Größe."
Weitere Informationen zum Senegal finden Sie unter
http://ots.de/9XqttL und unter http://www.africa-business-guide.de
Pressekontakt:
Andreas Bilfinger
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Datum: 22.02.2019 - 09:40 Uhr
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