Westfalenpost: Martin Korte zum Raserurteil des BGH
ID: 1701154
Ohren schreiben - oder von mir aus auch hinter ihren Schaltknüppel:
Wer mit seinem Auto andere tötet, weil er vorsätzlich deutlich zu
schnell über die Straßen hetzt, der muss in bestimmten Fällen mit
einer Verurteilung als Mörder rechnen. Das hat der Bundesgerichtshof
jetzt bestätigt. Zwar handelt es sich um eine Einzelfallentscheidung,
relevant für zukünftige Fälle ist sie trotzdem. Denn das Gericht hat
die kompromisslose Flucht des Verurteilten vor der Polizei als
absichtliche Handlung gewertet, die eine Straftat verdecken sollte -
und das gilt als Mordmerkmal. Noch immer sind viel zu viele Raser auf
unseren Straßen unterwegs, noch immer liefern sich zu viele hirnlose
Zeitgenossen illegale Autorennen. Wo die Vernunft keine Chance hat,
da helfen als rigorose Abschreckung offenbar nur harte Strafen. Die
Karlsruher Richter schaffen Klarheit. Raser, die das nicht verstehen,
müssen ins Gefängnis - im schlimmsten Fall sogar lebenslänglich.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Original-Content von: Westfalenpost, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.03.2019 - 20:13 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1701154
Anzahl Zeichen: 1302
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 534 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Martin Korte zum Raserurteil des BGH"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
Rheinische Post: Kommentar: Drogenkauf im Internet ist zu einfach ...
Von Christian Schwerdtfeger: Drogen einfach per Mausklick nach Hause bestellen, ohne dabei auf die Straße zu müssen, ist im digitalen Zeitalter kinderleicht. Ein Test unserer Redaktion hat ergeben, dass es ausreicht, entsprechende Suchbegriffe bei Google einzugeben, und schon kann man auf die ei
Rheinische Post: Kommentar: Der mordende Raser ...
Von Henning Rasche: Ferdinand von Schirach, umtriebiger Schriftsteller und Jurist, hat jüngst in einem Interview behauptet: "Die großen Kämpfe im Strafrecht sind ausgefochten." Es ist ein Satz, der von einem erstaunlichen Desinteresse an der Gegenwart zeugt. Es ist überdies ein Sat
Rheinische Post: Kommentar: Netanjahus Sünden ...
Von Susanne Knaul: Die Ära Benjamin Netanjahu nähert sich ihrem Ende. Über kurz oder lang wird Israels Regierungschef vor Gericht gestellt werden. Selbst wenn er die Parlamentswahlen Anfang April noch für sich entscheiden sollte, dürfte es ihm kaum noch gelingen, eine regierungsfähige Koal
BERLINER MORGENPOST: Handeln statt neuer Wünsche / Kommentar von Thomas Fülling zu Fußgänger-Gesetz ...
Kurzform: Berlin mangelt es nicht an Gesetzen und Verordnungen, Berlin hat ein Umsetzungsproblem. Gefahrenstellen - egal ob für Fußgänger oder für Radfahrer - sind den Verantwortlichen vor Ort häufig seit Langem bekannt. Doch konkrete Veränderungen dauern oft Jahre. Allein für die Einrich




