Rheinische Post: Fast jeder Zehnte oder 4,1 Millionen zahlen bereits den Spitzensteuersatz
ID: 1709823
müssen den Spitzensteuersatz bezahlen. Die Zahl der Personen, die mit
Teilen ihres Einkommens dem Spitzensteuersatz von 42 Prozent
unterworfen waren, stieg im vergangenen Jahr auf rund 4,1 Millionen.
Das geht aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine kleine
Anfrage der FDP-Fraktion hervor, die der Düsseldorfer "Rheinischen
Post" (Samstag) vorliegt. Im Jahr 2017 hatten nach der Schätzung des
Finanzministeriums erst 3,9 Millionen Steuerpflichtige dem
Spitzensteuersatz unterlegen; 2014 waren es nach einer Datensammlung
des Ministeriums erst 2,3 Millionen gewesen. Der Anteil derer, die
heute den Spitzensteuersatz bezahlen, stieg damit auf fast zehn
Prozent der insgesamt knapp 44 Millionen Steuerpflichtigen. 2014 war
ihr Anteil mit gut fünf Prozent dagegen erst halb so hoch gewesen.
Auch das Steueraufkommen, das Spitzensteuersatz-Betroffene
beisteuern, ist von rund 140 Milliarden Euro auf 149,3 Milliarden
Euro im vergangenen Jahr gestiegen, wie aus der Antwort hervorgeht.
Das ist mehr als die Hälfte des gesamten Aufkommens aus der Lohn- und
Einkommensteuer. Der stetige Anstieg lässt sich mit dem
Einkommensteuertarif erklären: Während die zu versteuernden Einkommen
deutlicher gestiegen sind, wuchsen die Schwellenwerte im Tarif, ab
denen der Spitzensteuersatz zu zahlen ist, nicht im selben Tempo mit.
Der Höchstsatz ist heute für jeden Euro ab einem zu versteuernden
Einkommen von 55.961 Euro im Jahr fällig. "Mittlerweile zahlt fast
jeder Zehnte den Spitzensteuersatz. Das hat nichts mehr mit einer
Reichensteuer zu tun, es betrifft einen erheblichen Teil der
Mittelschicht", sagte FDP-Politiker Florian Toncar.
www.rp.online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 30.03.2019 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1709823
Anzahl Zeichen: 2103
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 950 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Fast jeder Zehnte oder 4,1 Millionen zahlen bereits den Spitzensteuersatz"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Linke-Chefin Kipping fordert Rechtsanspruch auf bezahlte Auszeit für Arbeitnehmer ...
Linksparteichefin Katja Kipping fordert einen Rechtsanspruch auf eine bezahlte Auszeit von insgesamt zwei Jahren im Berufsleben jedes Arbeitnehmers. Solche gesetzlich garantierten und steuerfinanzierten Sabbaticals seien in der sich beschleunigenden Arbeitswelt dringend nötig, um aufzutanken und
Rheinische Post: DIHK-Präsident: Zwölf Prozent der in Großbritannien engagierten Firmen wollen Investitionen verlagern ...
Zwölf Prozent der deutschen Unternehmen mit Geschäftsbeziehungen nach Großbritannien planen Investitionsverlagerungen aus dem Königreich nach Deutschland oder in andere EU-Länder. Das sagte Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), der Düsseldorfer
Rheinische Post: Grünen-Politiker Nouripour hält Rüstungsexport-Stopp nach Saudi-Arabien für Augenwischerei ...
Der Grünen-Außenpolitiker Omid Nouripour hält den verlängerten Lieferstopp für deutsche Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien für Augenwischerei. "Die Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien gehen ab sofort also über Frankreich. Und dafür will sich die SPD auch noch feiern lassen",
Rheinische Post: Strengere Kontrollen: Land will "Shisha-Erlass" herausgeben ...
Die nordrhein-westfälische Landesregierung will den Druck auf die Betreiber sogenannter Shisha-Bars erhöhen. In den kommenden Wochen soll vom Land ein "Shisha-Erlass" herausgegeben werden, durch den untergeordnete Behörden effektiver entsprechende Lokalitäten kontrollieren können,




