Frankfurter Rundschau: Von wegen China
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"Winnti" seit über zehn Jahren ihr Unwesen treibt. Der Angriff auf
den Dax-Konzern Thyssen-Krupp 2016 soll ebenso auf ihr Konto gehen
wie diverse Cyberattacken auf deutscher Unternehmen aus dem Chemie-,
Maschinen- und Anlagenbau - und jetzt auf den Pharma-Riesen Bayer.
Doch spätestens dann wird es nebulös. "Winnti", eine seinerzeit von
Kaspersky Lab enttarnte, hochprofessionelle Gruppe von Hackern, soll
von Südostasien aus operieren. Vermutlich hat sie ihren Ursprung in
China. Aber was beweist das schon? Jede Firma muss jederzeit mit
einem Cyberangriff rechnen und sich ausreichend davor schützen -
koste es, was es wolle. Das allerdings passiert viel zu selten. Wer
aber seinen wertvollsten Rohstoff - Patente, Ideen, Baupläne - nicht
ausreichend vor fremden Blicken schützt, wird schon in Kürze
bedeutungslos werden.
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Datum: 04.04.2019 - 17:51 Uhr
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