DLRG verlängert ihre Petition zur Kampagne "Rettet die Bäder!"
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(DLRG) hat ihre Petition "Rettet die Bäder!", die sich gegen das
fortwährende Schließen von Schwimmbädern richtet, bis Ende August
verlängert. "Wir wollen mit unserer Kampagne das Problem des
schleichenden Bädersterbens einer noch breiteren Öffentlichkeit
zugänglich machen und gezielt dort ansetzen, wo das Schwimmenkönnen
so wichtig ist", erklärt Achim Haag, Präsident der Lebensretter.
Gemeint sind die über 2.000 Badestellen in Deutschland, an denen die
DLRG während der Sommermonate präsent ist.
Gerade in dieser Zeit erhofft sich die DLRG, in den Freibädern, an
den Seen oder an den Stränden von Nord- und Ostsee zahlreiche weitere
Unterschriften sammeln und der Petition damit noch mehr Nachdruck
verleihen zu können. Denn insbesondere im Sommer - das beweist die
DLRG-Statistik seit Jahren - sind die meisten Ertrinkungsfälle zu
verzeichnen.
Für die Petition wurde das angestrebte Quorum von insgesamt 50.000
Unterschriften bereits im Februar erreicht. Damit könnte sie direkt
dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags überreicht werden.
Ferner hat man mit der Verlängerung einen passenden Zeitpunkt der
Übergabe im Blick: So plant die DLRG die Übergabe der Unterschriften
für Anfang September, um einerseits die parlamentarische Sommerpause
zu überbrücken und andererseits die Petition idealerweise in den dann
anstehenden Haushaltsdebatten unterbringen zu können.
Petition für Bädererhalt
Seit Jahren kritisiert die DLRG vehement die sich
verschlechternden Rahmenbedingungen für die Schwimmausbildung. Immer
mehr Schwimmbäder schließen oder werden in Spaßbäder umfunktioniert,
in denen an Schwimmausbildung nicht zu denken ist. In der Folge
werden Wartezeiten für Schwimmkurse immer länger. "Wir müssen Bäder
erhalten oder bauen und nicht wegrationalisieren. Schließungen gehen
zu Lasten der Wassersicherheit der Bevölkerung und bezahlbarer
sozialer Angebote", mahnt Haag.
Die möglichen Folgen sind schon jetzt spürbar: Rund 60 Prozent der
Zehnjährigen sind keine sicheren Schwimmer. Bereits 25 Prozent der
Grundschulen haben keinen Zugang mehr zu einem Schwimmbad - oder
müssen zum Teil lange Wege auf sich nehmen. Vor diesem Hintergrund
will die DLRG mit der Petition "Rettet die Bäder!" bundesweit auf das
Thema aufmerksam machen und dem anhaltenden Negativtrend
entgegenwirken. Alle weiteren Informationen dazu unter
www.rettet-die-baeder.de.
Über die DLRG
Die DLRG ist mit fast 1,8 Millionen Mitgliedern und Förderern die
größte Wasserrettungsorganisation der Welt. Seit ihrer Gründung im
Jahr 1913 hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen vor dem
Ertrinken zu bewahren. Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter
Steinmeier. Die DLRG ist die Nummer eins in der Schwimm- und
Rettungsschwimmaubsildung in Deutschland. Von 1950 bis 2017 hat sie
über 22 Millionen Schwimmprüfungen und fast fünf Millionen
Rettungsschwimmprüfungen abgenommen. In über 2.000 Gliederungen
leisten die ehrenamtlichen Helfer pro Jahr fast neun Millionen
Stunden freiwillige Arbeit für die Menschen in Deutschland. Die
Kernaufgaben der DLRG sind die Schwimm- und
Rettungsschwimmausbildung, die Aufklärung über Wassergefahren sowie
der Wasserrettungsdienst. Über 40.000 Mitglieder wachen jährlich fast
drei Millionen Stunden über die Sicherheit von Badegästen und
Wassersportlern. Mehr Informationen unter dlrg.de.
Pressekontakt:
Achim Wiese - Pressesprecher der DLRG Bundesgeschäftsstelle
Telefon: 05723-955441 o. mobil 0170-9096107 - E-Mail:
achim.wiese@bgst.dlrg.de
Im Niedernfeld 1-3 - 31542 Bad Nenndorf
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Datum: 09.04.2019 - 07:00 Uhr
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