Rheinische Post: Ewald Lienen kritisiert Landsleute: "Sind eine Jammer-Nation geworden"
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Ewald Lienen wirft den Deutschen vor, sich lieber zu beschweren als
zu versuchen, aus ihrem Leben das Beste zu machen. "Wir sind ja
mittlerweile so eine Jammer-Nation geworden. Wir jammern und klagen
gerne über alles Mögliche, aber nicht immer über die Dinge, über die
man wirklich streiten sollte", sagte der 65-Jährige der Düsseldorfer
"Rheinischen Post" (Mittwoch). "Es macht doch keinen Sinn, sich immer
nur über die große Politik Gedanken zu machen und persönlich
unglücklich zu sein", sagte Lienen, der seit Mai 2017 als Technischer
Direktor bei Zweitligist FC St. Pauli arbeitet und gerade seine
Autobiographie "Ich war schon immer ein Rebell" veröffentlicht hat.
Dass der Deutsche Fußball-Bund (DFB) durch den Rücktritt von
Präsident Reinhard Grindel nachhaltigen Schaden erleidet, glaubt
Lienen nicht. "Der deutsche Fußballbund und erst recht der deutsche
Fußball geraten nicht gleich in eine Krise, wenn eine Person von
einem Amt zurücktritt."
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Datum: 10.04.2019 - 04:00 Uhr
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