Rheinische Post: Eine Frage der Schuld
Kommentar Von Lothar Schröder
ID: 1714318
Kinderspruch. Dass er dennoch den Kern von Papst Benedikts Manifest
zum Missbrauchsskandal trifft, muss deprimieren. Die Gesellschaft ist
also schuld. Allen voran die 68er Revolutionäre mit ihrer Tolerierung
der Pädophile und in deren Gefolge eine staatliche Sexualerziehung,
die moralische Vorstellungen in einen Zustand der Auflösung
bugsierte. Die Kirche wird damit tatsächlich zum Opfer der
gesellschaftlichen Verhältnisse! Unglaublich ist das: beschämend für
die Opfer und eine Kirche weiter beschädigend, die seit Jahren um
Aufklärung und Reformierung wenigstens bemüht ist. Der Missbrauch, so
sagen es manche Theologen, stelle die Kirche in ihrer jetzigen Form
radikal in Frage. Benedikt hingegen: Der Missbrauch stelle das
Kirchenvolk und die gesamte Gesellschaft in Frage. Worte des
91-Jährigen aus dem abgeschiedenen Vatikan-Kloster Mater Ecclesiae.
Sicher, es sind Worte des emeritierten Papstes. Aber sie finden
Widerhall in erzkonservativen Kreisen. Benedikts Worte sind nicht nur
in dieser Zeit des tiefen Umbruchs unverantwortlich.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.04.2019 - 19:54 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1714318
Anzahl Zeichen: 1415
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 581 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Eine Frage der Schuld
Kommentar Von Lothar Schröder"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Die Impfpflicht schützt Kinder vor ihren Eltern Kommentar Von Antje Höning ...
Eltern haben die Verantwortung für das Wohl ihrer Kinder und die Freiheit, über ärztliche Eingriffe zu entscheiden. Das soll auch so bleiben. Doch nie ist Freiheit unbeschränkt. Sie stößt immer dann an Grenzen, wenn sie die Freiheit anderer beeinträchtigt. Und das ist beim Thema Masern-Im
Rheinische Post: Komiker ernst nehmen Kommentar Von Kristina Dunz ...
Angela Merkel war noch nie groß darauf aus, Präsidentschaftskandidaten anderer Länder zu empfangen. Das berühmteste Beispiel ist Barack Obama, den sie einst nicht mal am Brandenburger Tor sprechen ließ, weil er damals eben nur der Kandidat war. Dass sie nun den ukrainischen Komiker und Polit
Mittelbayerische Zeitung: Wird Julian Assange zum Testfall? / Der Wikileaks-Gründer mag ein narzisstischer Charakter sein, der wenig Sympathien verdient. Aber sein Fall ist komplizierter. Von Thomas ...
Selbst im Moment der Niederlage versteht sich der Wikileaks-Gründer zu inszenieren. Als die britischen Beamten den bärtigen Australier aus seinem langjährigen Asyl in der ecuadorianischen Botschaft in London abführten, sträubt er sich. Julian gegen den Rest der Welt. Und gewiss wird Assange
Allg. Zeitung Mainz: Schluss, Alexa! / Kommentar von Reinhard Breidenbach zu Abhöraktionen von Amazon ...
Gespräche dürfen abgehört werden. Selbstverständlich! Unter ganz strikten Bedingungen. Wenn ein Richter es erlaubt. Wenn massiver Verdacht auf schwere Verbrechen besteht. Wenn es rechtsstaatlich zugeht. Aber das, was Amazon da gerade tut, ist Lichtjahre entfernt von Rechtsstaatlichkeit, Licht




