Ölmühlen befürworten neuen Grenzwert für Transfette
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Lebensmitteln. Für Verwirrung sorgt dann die veraltete Kennzeichnung
der Fetthärtung. Sie gehört abgeschafft.
Heute wurde das europäische Gesetzgebungsverfahren zur Begrenzung
von Transfetten in Lebensmitteln mit Annahme einer neuen Verordnung
durch die Europäische Kommission abgeschlossen. Demnach sind ab 2.
April 2021 die Gehalte von industriellen trans-Fettsäuren (TFA)
europaweit auf zwei Prozent begrenzt.
OVID begrüßt den Grenzwert: "Die Branche reduziert Transfette seit
Jahren erfolgreich und kann den Grenzwert bereits heute einhalten.
Konsequenterweise muss dann aber die gesetzlich vorgeschriebene
Kennzeichnung der Fetthärtung auf Lebensmitteln entfallen. Sie würde
angesichts des Grenzwerts nur verwirren und ist insofern
überflüssig", so Petra Sprick, Geschäftsführerin von OVID Verband der
ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland.
Die gesetzliche Verpflichtung zur Härtungskennzeichnung war vor
Jahren eingeführt worden, um auf Produkte mit hohen
Transfett-Gehalten hinzuweisen. Damals galt: vollgehärtete Fette sind
unbedenklich, teilgehärtete Fette hingegen nicht. Deshalb werden
inzwischen Pflanzenölmischungen eingesetzt, die aus aus technisch
notwendigen vollgehärteten und ernährungsphysiologisch wertvollen
ungehärteten Ölen bestehen. Dadurch sind Transfette auf ein Minimum
reduziert. Die Härtung verleiht Pflanzenölen und Fetten eine festere
Konsistenz und ist insofern für viele Lebensmittel, wie zum Beispiel
Brotaufstriche, Margarine oder Schokoüberzüge, eine unentbehrliche
Eigenschaft.
Presseeinladung: Mittagstalk Transfette
Um über die Auswirkungen des neuen EU-Grenzwertes und die
Härtungskennzeichnung zu diskutieren, lädt OVID zum politischen
Mittagstalk "Transfette: Gute Fette, böse Fette - Wie die aktuelle
Lebensmittelkennzeichnung Verbraucher verwirrt" am 16. Mai von 12:00
bis 14:00 Uhr in Berlin. Weitere Informationen und Anmeldungen unter:
presse@ovid-verband.de
Pressekontakt:
Maik Heunsch
Am Weidendamm 1A, 10117 Berlin
Tel: +49 (0)30 / 72 62 59 - 57
presse@ovid-verband.de
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Datum: 24.04.2019 - 16:15 Uhr
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