Rheinische Post: Zwangsprostitution wirksamer bekämpfen
ID: 1719495
Ein neues Bundesgesetz, das seinen Namen nicht verdient: Das
Prostituiertenschutzgesetz schützt die Prostituierten nicht. Vielmehr
verschlimmert es ihre Situation oft sogar. Ein Bericht der
Landesregierung kommt zu dem Ergebnis, dass in NRW nur jede sechste
der Anmeldepflicht nachkommt. Nachtclubs schließen, viele Frauen sind
Freiern und Menschenhändlern damit noch schutzloser ausgeliefert als
zuvor. Der dem Gesetz zugrunde liegende Gedanke, mehr für den Schutz
der Prostituierten zu tun, ist ja richtig. Dass nicht einmal bekannt
ist, wie viele in Deutschland arbeiten, spricht für sich. Nur geht
das Gesetz an der Wirklichkeit komplett vorbei: Wer ohne Wissen
seiner Familie als Prostituierte arbeitet, wird durch einen
Berufsausweis mit Passfoto eben leicht erpressbar. Auch deshalb
hatten Experten frühzeitig vor dem Gesetz gewarnt.
Wer die Frauen wirklich schützen will, muss viel konsequenter
gegen die weit verbreiteten mafiösen Strukturen in dem Gewerbe
vorgehen. Gegen Menschenhändler etwa, die junge Mädchen ködern und in
Deutschland als Zwangsprostituierte unter erbärmlichen Bedingungen
für sich arbeiten lassen. Und der muss Freiern klar machen, dass sie
diese Ausbeutung erst möglich machen.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2627
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.05.2019 - 20:11 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1719495
Anzahl Zeichen: 1593
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 463 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Zwangsprostitution wirksamer bekämpfen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Kölner Stadt-Anzeiger: Zahl der NRW-Ermittler gegen Kinderpornografie wird verdoppelt ...
Die Landesregierung will die Zahl der Ermittler gegen Kinderpornografie im Landeskriminalamt (LKA) mehr als verdoppeln. Bislang sind zwölf Beamte vorwiegend mit der Sichtung und Bewertung von Fotos und Filmen mit kinderpornografischem Inhalt zuständig. In Kürze sollen es 32 sein, wie der "
Das Erste, Montag, 13. Mai 2019, 5.30 - 9.00 Uhr Gäste im ARD-Morgenmagazin ...
7.05 Uhr, Katarina Barley, SPD, Spitzenkandidatin Europawahl, Thema: Europawahl 8.05 Uhr, Özlem Demirel, Die Linke, Spitzenkandidatin Europawahl, Thema: Europawahl 8:10 Uhr, Thomas Haldenwang, Präsident Bundesverfassungsschutz, Thema Terror im Netz Pressekontakt: Weitere Informati
Neue Westfälische (Bielefeld): Messerverbot Harte Strafen sind nötig Carsten Heil ...
Das ist ein sinnvoller Vorstoß. Als normaler Mensch fragt man sich sowieso, warum man in der Öffentlichkeit ein Messer bei sich tragen muss. Höchstens zum Schälen eines Apfels. Alle Statistiken belegen jedoch, dass Messerattacken massiv zunehmen. Selbst viele Schüler haben wie selbstverstän
Mittelbayerische Zeitung: Der Demokratie droht Gefahr/Die Weigerung von US-Präsident Trump, dem Kongress zu erlauben, seine Aufsichtsfunktion zu erfüllen, hat die USA in eine tiefe Verfassungskrise ...
Das Verhältnis zwischen Präsidenten und Kongress war stets von Spannungen geprägt. Das hat mit dem Prinzip der geteilten Regierung zu tun, mit dem die US-Verfassung die beiden Institutionen als gleichberechtigt nebeneinander stellt. Das Weiße Haus führt die Exekutive an, während der Kongre




