Zielvereinbarungen in der Krise
Angesichts des rasanten technischen Fortschritts bei der Digitalisierung stellt sich immer dringlicher die Frage, wie sich Unternehmen verändern müssen. Die Tübinger Unternehmensberatung Ceveyconsulting stellt fest, dass die Zeit des „einsamen Helden“, der mit einer persönlichen Zielvereinbarung zur Leistungssteigerung motiviert wird, vorbei ist.
„Kurz gesagt, findet ein von „Ich zum Wir“-Prozess statt. Wir sehen in den Unternehmen die Entwicklung eines dynamischen Pass-Spiels zwischen den Verantwortlichen. Fortschritte werden in sich wiederholenden Schleifen im Zielkorridor ermittelt“, analysiert Tobias Heisig, Geschäftsführer Ceveyconsulting. Die Ego-Perspektive weicht einer kollaborativen Perspektive und die Zusammenarbeit wird zum entscheidenden Erfolgsmerkmal. Gemeint ist damit ein „Füreinander“ bei dem eine geradezu altruistische Geber-Haltung vorhanden ist. Dies mündet in die Leitfrage: Wie kann ich den anderen unterstützen, sodass wir unsere gemeinsamen Ziele erreichen?
„Die individuelle Zielvereinbarung lenkt das Mind-Set in eine andere Richtung: Im Fokus steht der persönliche Erfolg des Mitarbeitenden und die Erreichung der damit gegebenenfalls verbundenen Vergütung. Aber statt einer gemeinsamen Perspektive wird die Ich-Perspektive gestärkt“, fasst Alexander Wittwer, Geschäftsführer Ceveyconsulting, zusammen. Zielvereinbarungssysteme kommen deshalb zunehmend in die Krise. Da diese meist für ein Jahr im Voraus geplant werden, leisten sie oft nicht die erforderliche Flexibilität in der schnellen Veränderung.
Zielvereinbarungssysteme müssen radikal neu gedacht werden
Sind Zielvereinbarungen an die Gegebenheiten angepasst, beispielsweise kurzfristiger und auf den Markt abgestimmt, dann sind sie durchaus sinnvoll: Von der Hierarchie zum Netzwerk, von der Konkurrenz zur Kooperation und von der Ich-Orientierung zur Wir-Orientierung. Der Anspruch muss sein, weniger im Sinne einer individuellen Zielverfolgung zu denken, als vielmehr Einzelbeiträge als kleine Fortschritte zu definieren. Führungskraft und Mitarbeiter besprechen sich in kurzen Zyklen von einigen Wochen, so dass dabei das sich stets weiterentwickelnde Gesamtbild sichtbar wird. Auf diese Weise wird die Anpassungsfähigkeit des Unternehmens an das sich schnell verändernde Umfeld ebenso gestärkt wie eine übergreifende Zusammenarbeit.
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CEVEYCONSULTING, mit Sitz in Tübingen, bietet Beratungs-, Trainings- und Coachingleistungen, die Menschen und Organisationen darin unterstützen, Veränderung und Entwicklung so zu gestalten, dass sie bestehende und künftige Anforderungen noch besser bewältigen können. Die Geschäftsführer Tobias Heisig und Alexander Wittwer verfügen über mehr als 20 Jahre Erfahrung in den Themen Leadership, Sales und Change. Mit ihrer Expertise, ihrem Engagement und ihrer Erfahrung sind sie Wegbereiter für persönlichen und unternehmerischen Erfolg. Der Beraterstil von beiden zeichnet sich durch eine intelligente Einfachheit aus. Ihre pragmatische und zugängliche Arbeitsweise spiegelt sich in klaren und einfachen Konzepten wider.
Presseanfragen:
Fortis PR
Petra Winklbauer
Robert-Koch-Str. 13
80538 München
Tel.: 089/ 45 22 78-14
Fax: 089/ 45 22 78-22
E-Mail: ceveyconsulting(at)fortispr.de
www.fortispr.de
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Datum: 16.05.2019 - 14:56 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Petra Winklbauer
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Kategorie:
Unternehmensführung
Meldungsart: Unternehmensinfos
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 16.05.2019
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